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Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK): Definition

Stand: 18. Juli 2012Veröffentlicht von: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) wurde zu Beginn der 1920er Jahre erstmals beschrieben und gehört zu den sogenannten Prionenerkrankungen. Hierzu zählen zum Beispiel auch das Gerstmann-Sträussler-Scheinker-Syndrom und die letale familiäre Insomnie. Diese Erkrankungen sind sehr selten.

Weltweit tritt Creutzfeldt-Jakob zufällig (sporadisch) bei ein bis zwei Personen von einer Million Menschen pro Jahr auf. In Deutschland wurden im Jahr 2009 86 Fälle gemeldet. Die meisten Betroffenen sind über 60 Jahre.

Man unterscheidet vier verschiedene Formen der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit:

  • sporadische CJK – tritt spontan auf
  • genetische CJK – wird vererbt
  • übertragene Form 1: iatrogene CJK – Verbreitung durch verunreinigte Instrumente
  • übertragene Form 2: neue Variante der CJK (vCJK) – Verbreitung durch den Verzehr von infiziertem Rindfleisch oder anderen Produkten vom Rind

Weiterlesen: Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK): Ursachen

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