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Creutzfeldt-Jakob-­Krankheit (CJK): Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (29. November 2013)

Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) wurde zu Beginn der 1920er Jahre erstmals beschrieben und gehört zu den sogenannten Prionenerkrankungen. Hierzu zählen zum Beispiel auch das Gerstmann-Sträussler-Scheinker-Syndrom und die letale familiäre Insomnie. Diese Erkrankungen sind sehr selten.

Weltweit tritt Creutzfeldt-Jakob zufällig (sporadisch) bei ein bis zwei Personen von einer Million Menschen pro Jahr auf. In Deutschland wurden im Jahr 2011 140 Fälle gemeldet, die Rate der neu an CJK erkrankten Menschen lag damit höher als in den vorausgegangenen Jahren. Die meisten Betroffenen sind über 60 Jahre.

Man unterscheidet vier verschiedene Formen der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit:

  • sporadische CJK – tritt spontan auf
  • genetische CJK – wird vererbt
  • übertragene Form 1: iatrogene CJK – Verbreitung durch verunreinigte Instrumente
  • übertragene Form 2: neue Variante der CJK (vCJK) – Verbreitung durch den Verzehr von infiziertem Rindfleisch oder anderen Produkten vom Rind

Bei der neuen Variante der CJK handelt es sich nach wie vor zwar um eine seltene Erkrankung, allerdings haben neueste Forschungsergebnisse gezeigt, dass mehr Menschen die veränderten Prionen in sich tragen als vermutet. In Großbritannien geht man davon aus, dass sich von 2.000 Personen bei einer auch die vCJK-Erreger nachweisen lassen.






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