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COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung): Nicht-medikamentöse Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Juli 2014)

Neben der medikamentösen Behandlung spielt bei der COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) auch die nicht-medikamentöse Therapie eine wichtige Rolle. Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehören zum Beispiel:

  • Schulung: Durch eine gezielte COPD-Schulung (bei der Sie z.B. Ihre Technik zur Inhalation der COPD-Medikamente verbessern) lernen Sie, aktiv zur Bewältigung Ihrer Erkrankung beizutragen. So können Sie Ihre chronisch obstruktive Lungenerkrankung besser kontrollieren sowie die Anzahl akuter Verschlechterungen der Krankheit (sog. Exazerbationen) und Notfallbehandlungen verringern.
  • Physiotherapie: Mithilfe einer Atemphysiotherapie können Sie eine erleichterte Atmung in Ruhe und unter Belastung sowie eine bessere Hustentechnik erreichen.
  • Körperliches Training: Diese Maßnahme ist zur COPD-Langzeittherapie empfehlenswert, da auch sie die Anzahl akuter COPD-Verschlechterungen verringert sowie Ihre Lebensqualität und Belastbarkeit steigert.
  • Ernährungstherapie: Bei COPD ist es wichtig, Ihr Körpergewicht regelmäßig zu kontrollieren und – falls nötig – durch gesteigerte Nährstoffzufuhr zuzunehmen, weil sich Unterernährung und ungewollter Gewichtsverlust negativ auf den Verlauf der Lungenkrankheit auswirken.
  • Hilfsmittel: Die Versorgung mit verschiedenen Hilfsmitteln (wie Rollator, Greifhilfen, Verlängerungen für Schuhlöffel usw.) kann Ihnen im Alltag eine große Erleichterung verschaffen.
  • Heimbeatmung: Bei Bedarf lässt sich unter Umständen durch nicht-invasive Beatmung die Überlastung der Atemmuskulatur verringern.
  • Langzeittherapie mit Sauerstoff:

Sauerstoff-Langzeittherapie (LTOT)

In fortgeschrittenen COPD-Stadien hat sich eine langfristige Therapie mit Sauerstoff bewährt: Die Sauerstoff-Langzeittherapie (LTOT) steigert die Lebenserwartung bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung deutlich. Herrscht in Ihrem Blut ein erheblicher chronischer Sauerstoffmangel, erhalten Sie bei der LTOT über eine Nasensonde mindestens 16 bis 24 Stunden täglich Sauerstoff. Sinnvoll ist diese Therapie vor allem bei COPD und gleichzeitiger chronischer Rechtsherzschwäche ( Rechtsherzinsuffizienz). Eine regelmäßige Kontrolle durch den Facharzt ist notwendig.






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