Cluster-Kopfschmerz: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. Januar 2015)

Der Cluster-Kopfschmerz nimmt meist einen episodischen Verlauf – das bedeutet: Es kommt immer wieder zu symptomfreien Pausen, die für eine monate- bis jahrelange Unterbrechung der Wochen bis Monate andauernden Beschwerden sorgen. In etwa 20 Prozent der Fälle verlaufen Cluster-Kopfschmerzen aber chronisch: Dann können einzelne Clusterperioden ohne Besserung über ein Jahr andauern oder die Pausen kürzer als vier Wochen sein.

In der Regel verläuft der Cluster-Kopfschmerz langwierig: In bis zu 80 Prozent der Fälle kommt es auch 15 Jahre nach Beginn der Erkrankung zu neuen gehäuft auftretenden Schmerzattacken (sog. Clusterepisoden). Allerdings ist die Häufigkeit von Cluster-Kopfschmerzen (wie bei der Migräne) im hohen Lebensalter geringer, sodass bei einem Teil der Betroffenen langfristig gesehen eine spontane Besserung zu erwarten ist.

Zudem kann eine passende Behandlung den Cluster-Kopfschmerz in seinem Verlauf günstig beeinflussen: In den meisten Fällen gelingt es durch geeignete Medikamente, akute Schmerzattacken ausreichend in den Griff zu bekommen sowie ihre Häufigkeit und Schwere deutlich zu verringern. Durchschnittlich vergehen bis zur richtigen Diagnose jedoch über dreieinhalb Jahre. Da herkömmliche (Kopf-)Schmerzmedikamente selten etwas gegen Cluster-Kopfschmerzen ausrichten, haben viele Betroffene jahrelang Beschwerden, bis sie endlich Hilfe bekommen.


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