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Cluster-Kopfschmerz

Intervalltherapie

Stand: 21. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Beim episodenhaft verlaufenden Cluster-Kopfschmerz kann neben der akuten Therapie von Schmerzattacken eine sogenannte Intervalltherapie zum Einsatz kommen, um weitere Attacken zu verhindern. Hierzu ist vor allem Verapamil geeignet, daneben auch Glukokortikoide ( Kortison). Als Alternative kommen außerdem Methysergid, Lithium oder eventuell Valproinsäure infrage.

Glukokortikoide kommen heutzutage nur noch zusätzlich beziehungsweise überbrückend zum Einsatz, bis beispielsweise Verapamil gegen den Cluster-Kopfschmerz wirkt. Wenn die Schmerzattacken immer zur gleichen Tageszeit beziehungsweise Stunde auftreten, können Sie ihnen zwei Stunden vorher mit Dihydroergotamin vorbeugen.

Beim chronisch verlaufenden Cluster-Kopfschmerz ist die Therapie schwieriger. In der Regel erfolgt eine Dauertherapie mit Verapamil oder Lithium, da die übrigen Medikamente nur eine bestimmte Zeit lang zu verwenden sind. Manchmal ist bei chronischen Cluster-Kopfschmerzen jedoch eine Kombination mehrerer Medikamente für eine erfolgreiche Therapie nötig. Es ist ratsam, etwa alle sechs Monate zu versuchen, die Medikamente wieder zu reduzieren. Die genaue, individuell angepasste Therapie ist ärztlich abzuklären.

Weiterlesen: Cluster-Kopfschmerz: Verlauf

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