Chronisches Erschöpfungssyndrom (Chronic-Fatigue-Syndrom, chronisches Müdigkeitssyndrom)

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Chronisches Erschöpfungssyndrom (Chronic-Fatigue-Syndrom, chronisches Müdigkeitssyndrom)

Symptom-orientierte Behandlung

Stand: 21. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Neben der lähmenden körperlichen und geistigen Erschöpfung können beim chronischen Erschöpfungssyndrom (Chronic-Fatigue-Syndrom, chronisches Müdigkeitssyndrom) zahlreiche weitere Symptome in unterschiedlicher Stärke auftreten. Je nachdem, welche Beschwerden den Betroffenen individuell am meisten beeinträchtigen, können diese in Absprache mit dem Arzt behandelt werden. Häufige Probleme sind zum Beispiel Schlafstörungen, Muskelschmerzen, Konzentrationsstörungen, aber auch Magen-Darm-Beschwerden oder depressive Verstimmungen. Ob und welche Medikamente helfen können, muss der Arzt entscheiden.

Viele Patienten mit chronischem Erschöpfungssyndrom belasten vor allem Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Hier können zum Beispiel Meditations- und Entspannungsübungen die Beschwerden verbessern, aber auch einfache Gedächtnisstützen sind hilfreich, etwa in Form eines Terminplaners.

Schmerztherapie

Im Verlauf eines chronischen Erschöpfungssyndroms (Chronic-Fatigue-Syndrom, chronisches Müdigkeitssyndrom) berichten viele Betroffene von schmerzhaften Beschwerden, wie zum Beispiel Muskel- und Gelenkschmerzen, aber auch Kopfschmerzen oder einer Überempfindlichkeit der Haut, bei der bereits leichte Berührungen als Schmerz wahrgenommen werden. In solchen Fällen können schmerzlindernde Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen helfen. Je nach individueller Situation ist abzuwägen, ob ein Schmerztherapeut hinzugezogen werden sollte.

Bestehende Schmerzen lassen sich auch ohne Medikamente u behandeln, zum Beispiel mit:

Entspannungstechniken

Entspannungstechniken wie

können dabei helfen, die Beschwerden bei chronischem Erschöpfungssyndrom zu lindern, indem sie Anspannungen und Stress abbauen.

Antidepressiva

Auch wenn es bisher keine konkreten Hinweise auf mögliche körperliche Ursachen gibt, scheint das chronische Erschöpfungssyndrom dennoch keine psychische Erkrankung oder Folge einer Depression zu sein. Allerdings entwickeln viele Betroffene durch die Belastungen des chronischen Erschöpfungssyndroms eine depressive Verstimmung oder Depression, die einer Behandlung bedarf. Welche Antidepressiva in solchen Fällen individuell infrage kommen, muss der Arzt entscheiden.

Weiterlesen: Chronisches Erschöpfungssyndrom (Chronic-Fatigue-Syndrom, chronisches Müdigkeitssyndrom): Therapie – Ernährung

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