Startseite > Krankheiten > Chronisches Erschöpfungssyndrom (Chronic-Fatigue-Syndrom, chronisches Müdigkeitssyndrom) > Diagnose
Stand: 21. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Das Krankheitsbild des chronischen Erschöpfungssyndroms (Chronic-Fatigue-Syndrom, chronisches Müdigkeitssyndrom) ähnelt auf den ersten Blick dem vieler anderer Krankheiten, wie etwa Infektionen der inneren Organen (z.B. Hepatitis oder Tuberkulose), einer Schilddrüsenunterfunktion oder allergischen Erkrankungen. Daher muss der Arzt zuerst andere Erkrankungen ausschließen, bevor er ein chronisches Erschöpfungssyndrom in Erwägung ziehen kann.
Um andere Krankheiten oder auch einen Nährstoffmangel auszuschließen, nimmt der Arzt in der Regel verschiedene Blut- und Urinuntersuchungen vor. Er klärt außerdem eventuell bestehende allergische Erkrankungen ab.
Auch die Lebensumstände des Betroffenen sollten näher unter die Lupe genommen werden: Bestehen ständige Stresssituationen? Liegt möglicherweise eine depressive Verstimmung vor?
Für ein chronisches Erschöpfungssyndrom sprechen folgende Kriterien:
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