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Chronische Niereninsuffizienz (chronisches Nierenversagen)
Chronische Niereninsuffizienz (chronisches Nierenversagen)Chronische Niereninsuffizienz (chronisches Nierenversagen): SymptomeStand: 21. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Eine chronische Niereninsuffizienz (chronisches Nierenversagen) äußert sich durch vielfältige Symptome. Ihr Ausmaß hängt davon ab, wie stark die Nieren geschädigt sind. Der für ein chronisches Nierenversagen kennzeichnende Verlust des funktionstüchtigen Nierengewebes führt dazu, dass die Niere ihre Aufgaben – wie Entgiftung des Körpers und Regulierung des Wasserhaushalts – nicht mehr richtig erfüllen kann. Mögliche Anzeichen hierfür sind Beschwerden im Magen-Darm-Trakt wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die für eine chronische Niereninsuffizienz typische erhöhte Konzentration von Giftstoffen im Körper kann sich auf Nerven auswirken – mögliche Folgen sind neurologische Symptome wie Sensibilitätsstörungen, Konzentrationsschwäche und Verwirrtheit. Eine chronische Niereninsuffizienz kann über die verminderte Hormonfreisetzung zudem das Blutbild verändern. Eine nierenbedingte Blutarmut (renale Anämie) äußert sich durch rasche Ermüdbarkeit, Blässe und herabgesetzte körperliche Belastbarkeit. Durch Veränderungen im Knochenstoffwechsel können Knochenschmerzen auftreten. In einigen Fällen neigen Menschen mit chronischer Niereninsuffizienz verstärkt dazu, blaue Flecken auszubilden. Bei Frauen wirkt sich eine chronische Niereninsuffizienz manchmal auf den Menstruationszyklus aus: Es kommt zu Zyklusstörungen oder die Menstruation bleibt ganz aus. Bei Männern kann chronische Niereninsuffizienz zu Impotenz führen. Weitere typische Symptome für chronisches Nierenversagen sind Juckreiz und Wadenkrämpfe; außerdem können die Betroffenen nach Urin riechen (Foetor uraemicus). Kennzeichnend für eine chronische Niereninsuffizienz ist die verminderte Ausscheidung von überflüssigem Wasser. Dies führt zu Bluthochdruck (Hypertonie). Weitere Symptome der mit Nierenversagen einhergehenden Überwässerung sind das Lungenödem, Lungenfell- beziehungsweise Herzbeutelergüsse sowie die Neigung zu Wassereinlagerungen im Gewebe (sog. Ödeme). Die Betroffenen wachen häufig nachts mit Harndrang auf. Weiterlesen: Chronische Niereninsuffizienz (chronisches Nierenversagen): Diagnose Das könnte Sie auch interessieren
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