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Stand: 2. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Gegen Chorea Huntington (Huntington-Krankheit) hilft auch eine medikamentöse Therapie: Durch Medikamente können sich bestimmte Symptome von Chorea Huntington (wie unwillkürliche Muskelbewegungen oder Depressionen) verbessern. Es ist jedoch wichtig, dass eine solche Behandlung der für Chorea Huntington typischen Bewegungsstörungen (z.B. mit Tiaprid, Tetrabenazin oder Neuroleptika) unbedingt durch einen Neurologen erfolgt, da fast alle derzeit gebräuchlichen Mittel Nebenwirkungen haben können.
Bei Chorea Huntington (Huntington-Krankheit) sind neben der medikamentösen Therapie begleitende Maßnahmen wichtig. Bei dieser begleitenden Behandlung spielt Krankengymnastik eine außerordentlich große Rolle. Hinzu kommt ein logopädisches Training, um Sprechstörungen entgegenzuwirken und Schluckstörungen günstig zu beeinflussen. Außerdem ist es ratsam, dass Sie und auch Ihre Angehörigen sich in Entspannungstechniken, wie zum Beispiel autogenes Training, einweisen lassen. Auch eine begleitende Psychotherapie ist bei Chorea Huntington zu empfehlen: Hieraus können nicht nur die Sie, sondern auch Ihre Familie großen Nutzen ziehen.
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