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Chorea Huntington (Huntington-Krankheit): Psychische Beschwerden, Verhaltensauffälligkeiten und Demenz

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (14. August 2013)

Noch bevor Chorea Huntington (Huntington-Krankheit) körperliche Symptome einer Funktionsstörung des Nervensystems auslöst, können psychische Beschwerden, Verhaltensauffälligkeiten und erste Anzeichen einer Demenz auftreten.

Als erste Chorea-Huntington-Symptome können unter anderem Verhaltensauffälligkeiten wie unbedachtes und impulsives Verhalten auftreten. Menschen mit Chorea Huntington sind im Umgang mit anderen Menschen enthemmt und leichter reizbar. Weil sie ihre Gesichtsmuskeln nicht kontrollieren können, kann es außerdem passieren, dass ihre Mitmenschen sie falsch beurteilen. So kann durch die Huntington-Krankheit der Eindruck eines fortgeschrittenen Persönlichkeitsverlusts entstehen, was häufig psychische Beschwerden in Form von Resignation und Depressionen hervorruft.

Ebenso wie die Bewegungsstörungen bei Chorea Huntington können diese Symptome einerseits darauf zurückzuführen sein, dass im Verlauf der Krankheit Gehirnzellen absterben. Andererseits können gerade psychische Beschwerden und Verhaltensauffälligkeiten auch dadurch bedingt sein, dass die Betroffenen erleben, wie die Huntington-Krankheit unaufhaltsam fortschreitet.

Intellektuelle Fähigkeiten und Gedächtnisfunktionen sind im Frühstadium von Chorea Huntington nur leicht beeinträchtigt. Diese ersten Symptome einer beginnenden Demenz entwickeln sich jedoch weiter: Im Spätstadium der Huntington-Krankheit verlieren alle Betroffenen ihre geistigen Fähigkeiten, haben eine verarmte Sprache und sind desorientiert; manchmal entwickeln sie starke psychische Beschwerden in Form von Wahnvorstellungen.






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