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Chondropathia patellae: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. November 2014)

Bei der Chondropathia patellae erfolgt die Diagnose anhand der Befragung der Betroffenen (sog. Anamnese) und über die körperliche Untersuchung: Typisch für die Knorpelerkrankung (Chondropathie) ist ein Druckschmerz im Bereich der Kniescheibe (Patella). Wenn man das Knie unter Belastung bewegt (es z.B. gegen einen Widerstand streckt), kann dies ebenfalls Schmerzen im Knie auslösen. Gelegentlich ist dabei auch ein Reiben (sog. Krepitation) der Kniescheibe auf ihrem Gleitlager, dem Oberschenkelknochen, zu fühlen und zu hören. Dieses Reiben ist ein Zeichen dafür, dass der Knorpelbelag der Rückfläche der Kniescheibe beziehungsweise des Gleitlagers Unregelmäßigkeiten aufweist.

Bei der Tastuntersuchung kann der Arzt überprüfen, ob das Knie fehlgestellt oder instabil ist. Manchmal ist es möglich, die Kniescheibe bei der Chondropathia patellae stark zu verschieben. Muskeln und Sehnen sowie den Bandapparat untersucht der Arzt ebenfalls. Bedingt durch die Knieschmerzen kann die Chondropathia patellae einen Schwund der Oberschenkelmuskulatur bewirken – um bei der Diagnose festzustellen, ob dies so ist, kann der Arzt bei einseitigen Beschwerden den Umfang beider Oberschenkel messen und vergleichen.

Zusätzlich kommt bei Verdacht auf eine Chondropathia patellae zur Diagnose eine Röntgenuntersuchung des Kniegelenks und der Kniescheibe zum Einsatz. In seltenen Fällen ist auch eine Magnetresonanztomographie (MRT) sinnvoll, um den Zustand des Knorpels zu beurteilen. Und vor allem bei starken Beschwerden bietet sich als weiterführende Untersuchungsmethode eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) an: Bei Bedarf kann der Arzt einen Knorpelschaden währenddessen direkt behandeln.

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