Chondropathia patellae: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. November 2014)

Der Begriff Chondropathia patellae bezeichnet per Definition eine Erkrankung der Rückfläche der Kniescheibe (Patella): Hier befindet sich der Gelenkknorpel, der bei der Chondropathia patellae degenerativ verändert ist (Chondropathie = Knorpelerkrankung, Degeneration = Rückbildung).

Da der Knorpel auf der Kniescheibenrückfläche nicht mit Nerven versorgt ist, verursachen die mit der Chondropathia patellae verbundenen Knorpelveränderungen an der Kniescheibe zunächst keine Schmerzen im Knie.
Ist der Knorpelschaden jedoch so weit fortgeschritten, dass der darunter liegende Knochen der Kniescheibe mitbetroffen ist, entstehen Knieschmerzen. In dem Fall besteht:

  • ein sogenanntes Schmerzsyndrom des vorderen Knies oder
  • ein patellofemorales Schmerzsyndrom (bzw. femoro-patellares Schmerzsyndrom), bei dem der Oberschenkelknochen (Femur) mit einbezogen ist.

Häufigkeit

Die Chondropathia patellae ist recht weit verbreitet. Mit größter Häufigkeit tritt sie im Jugendalter auf: Überwiegend betroffen sind Mädchen und junge Frauen sowie Jugendliche beider Geschlechter während der Wachstumsschübe in der Pubertät.


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