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CholeraCholera: TherapieStand: 25. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz An erster Stelle der Cholera-Therapie steht der rasche Ersatz verlorener Flüssigkeit, Elektrolyten und Zucker (Glukose). Für die Therapie in Gebieten, in denen keine ausreichenden Mengen von Infusionen zur Verfügung stehen, hat die WHO eine salz- und glukosehaltige Trinklösung entwickelt. Diese besteht aus folgenden Komponenten:
Die Glukose in der Lösung fördert die Aufnahme von Natriumionen in die Dünndarmzellen durch spezielle Pumpen in der Zellmembran. Den aufgenommenen Natriumionen und der Glukose folgt Wasser in die Zellen. Dadurch sorgt die Lösung dafür, dass die Zellen wieder besser mit Flüssigkeit versorgt werden und gleicht die Flüssigkeitsverluste aus. Bei schweren Cholera-Fällen verlieren die Betroffenen enorme Flüssigkeitsmengen. Dann sind Infusionen in die Venen notwendig, um die Verluste wieder auszugleichen. Zusätzlich ist möglichst früh die Gabe von Antibiotika zur Cholera-Therapie ratsam, zum Beispiel Tetracycline, Ciprofloxacin oder Cotrimoxazol. Sie töten die Bakterien im Darm ab, können aber den Flüssigkeitsverlust nicht beheben. Antibiotika spielen daher im Vergleich zum Flüssigkeits- und Elektrolytersatz bei der Cholera-Therapie eine untergeordnete Rolle. Weiterlesen: Cholera: Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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