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Cholera: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. März 2015)

Bei der Behandlung von Cholera steht der rasche Ersatz der verlorenen Flüssigkeit, der Elektrolyte und von Zucker (Glukose) an erster Stelle. Für die Therapie in Gebieten, in denen keine ausreichenden Infusionsmengen zur Verfügung stehen, hat die WHO eine salz- und glukosehaltige Trinklösung entwickelt. Diese besteht aus folgenden Komponenten:

Die Glukose in der Lösung fördert die Aufnahme von Natriumionen in die Dünndarmzellen. Den aufgenommenen Natriumionen und der Glukose folgt Wasser in die Zellen nach. Dadurch sorgt die Lösung dafür, dass die Zellen wieder besser mit Flüssigkeit versorgt werden und gleicht die Flüssigkeitsverluste aus.

Bei schweren Cholera-Fällen verlieren die Betroffenen enorme Flüssigkeitsmengen. Dann sind Infusionen über die Venen notwendig, um die Verluste wieder auszugleichen.

Zusätzlich ist möglichst früh die Gabe von Antibiotika ratsam, zum Beispiel:

Die Antibiotika töten zwar die Bakterien im Darm ab, können aber den Flüssigkeitsverlust nicht beheben. Sie spielen daher im Vergleich zum Flüssigkeits- und Elektrolytersatz bei der Cholera-Therapie eine untergeordnete Rolle.



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