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Burnout-Syndrom
Burnout-SyndromBurnout-Syndrom: VorbeugenStand: 14. September 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Einem Burnout-Syndrom können Sie vorbeugen, indem Sie bereits bei ersten Anzeichen von starkem beruflichem oder familiärem Stress Gegenmaßnahmen ergreifen. Eine Frage der Balance Generell können Ihnen alle Maßnahmen, mit denen Sie Stress verringern, dabei helfen, einem Burnout-Syndrom vorzubeugen. Grundvoraussetzung ist, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Belastungen in Beruf/Familie und Entspannung beziehungsweise Freizeit zu finden. Lassen Sie übermäßige Belastungen, ob in Beruf oder Familie, nicht zum Dauerzustand werden. Diese sollten möglichst nur kurzfristig auftreten oder rasch verringert werden. Regelmäßige Arbeitstreffen Im Berufsalltag helfen hier zum Beispiel regelmäßige Arbeitstreffen, in denen Sie sich mit Kollegen über berufliche Dinge austauschen und diese dadurch besser in ihrer Bedeutsamkeit einordnen können. Bestehen berufliche Probleme, können Sie gemeinsam mit Kollegen Lösungsstrategien erarbeiten. Regelmäßige Treffen bewirken auch, dass Sie sich nicht isoliert fühlen und nicht das Gefühl haben, alles allein schaffen zu müssen. Bei solchen Arbeitstreffen ist es wichtig, dass positives Feedback erteilt beziehungsweise die Leistung des Einzelnen auch gewürdigt wird. Wahrnehmung trainieren Trainieren Sie Ihre Eigen- und Fremdwahrnehmung und finden Sie heraus, welche Umstände zu Ihrem Burnout-Syndrom beitragen und ob Sie diese verändern können. Versuchen Sie im Job, Aufgaben auch an andere zu delegieren und nicht alles allein in der Hand zu haben. Bemühen Sie sich, weniger nach Perfektion zu streben. Nein sagen lernen Stellen Sie fest, was Ihre Bedürfnisse oder Ziele im Leben sind und wo sich Ihre Grenzen befinden. Suchen Sie in Ihrer Freizeit Ausgleich zum Stress und gehen Sie dort Interessen nach, die Sie entspannen und Ihnen Spaß machen. Soziale Kontakte sollten Sie pflegen, allerdings ohne mit übergroßem Engagement darin aufzugehen. Lernen Sie, sowohl im Beruf als auch im Freundes- oder Familienkreis einmal Nein zu sagen, anstatt sich für andere aufzuopfern. Gesunde Lebensweise Achten Sie verstärkt auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit Ballaststoffen, viel frischem Obst und Gemüse. Bevorzugen Sie leicht verdauliche Speisen und verzichten Sie auf schweres Essen. Alkohol oder Kaffee sollten Sie möglichst nur in Maßen genießen und nicht als tägliches Werkzeug zur vermeintlichen Stressentlastung nutzen. Auch Zigaretten sollten Sie meiden. Bewegen Sie sich täglich wenigstens 30 Minuten und powern Sie sich dabei ruhig aus. Fahren Sie Rad, gehen Sie spazieren oder joggen Sie. Das baut Stress ab. Entspannung suchen Entspannungstechniken können Ihnen dabei helfen, dem Alltagsstress gelassener zu begegnen. Dazu gehören etwa autogenes Training, Atemübungen oder progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Aber auch Yoga, Meditation, Qigong oder Tai-Chi wirken Stress positiv entgegen. Achten Sie darauf, im Alltag auch regelmäßig Ruhepausen einzulegen. Je nach persönlicher Lage kann langfristig unter Umständen ein Arbeitsplatzwechsel helfen. Weiterlesen: Burnout-Syndrom: Weitere Informationen Das könnte Sie auch interessieren
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