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Burnout-Syndrom

Burnout-Syndrom: Definition

Stand: 14. September 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Unter dem Begriff Burnout-Syndrom versteht man einen Zustand totaler körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung sowie verringerter Leistungsfähigkeit. Übersetzt bedeutet der aus dem Englischen stammende Begriff Burnout so viel wie "Ausbrennen". Personen mit Burnout fühlen sich extrem erschöpft und häufig innerlich leer.

Das Burnout-Syndrom tritt vor allem bei Menschen in sozialen Berufen auf oder anderen Berufen, bei denen man sich sehr um andere Menschen kümmert. Zu den Burnout-gefährdeten Berufen zählen zum Beispiel Sozialarbeiter, Arzt, Lehrer, Kranken- und Altenpfleger. Aber auch Personen anderer Berufsgruppen können vom Burnout-Syndrom betroffen sein. Oft erkranken auch Personen mit großer familiärer Belastung am Burnout-Syndrom.

Häufigkeit

Schätzungen zufolge sind etwa 10 Prozent aller Arbeitnehmer, die in Risikoberufsgruppen arbeiten, vom Burnout-Syndrom betroffen. 20 bis 30 Prozent aller Personen in solchen Berufen sind gefährdet, am Burnout-Syndrom zu erkranken.

Weiterlesen: Burnout-Syndrom: Ursachen

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