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Burkitt-Lymphom

Antikörpertherapie

Stand: 14. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die Antikörpertherapie beruht darauf, dass spezielle Substanzen (Antikörper) in der Lage sind, bestimmte Strukturen (Antigene) auf der Oberfläche von Tumorzellen zu erkennen. So können Antikörper, die eine zellschädigende Wirkung haben, bösartige Zellen zerstören. Voraussetzung ist, dass die Tumorzellen die entsprechenden Oberflächen-Antigene besitzen.

Knochenmarktransplantation

Bei der Behandlung des Burkitt-Lymphoms kann eine Knochenmark- oder Stammzelltransplantation sinnvoll sein, wenn durch eine Chemo- und Strahlentherapie keine Heilung erzielt werden konnte oder wenn es sehr schnell zu einem dem Wiederauftreten der Erkrankung (Rezidiv) kommt. Ziel dieser Therapie ist es, durch eine vorausgehende, hoch dosierte Chemotherapie alle Tumorzellen, aber auch die blutbildenden Zellen des Knochenmarks abzutöten und dann wieder gesunde, zur Blutbildung befähigte Knochenmarkzellen zu transplantieren.

Weiterlesen: Burkitt-Lymphom: Verlauf

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