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Forenexperte: Prof. Dr. Peter Wust
Forum Krebserkrankungen
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Stand: 14. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Das Burkitt-Lymphom wurde nach seinem Entdecker, dem englischen Tropenarzt Dr. Denis Burkitt, benannt. Es gehört zu den sogenannten Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL), die der Gruppe der bösartigen (malignen) Lymphome zugeordnet werden. Lymphome sind unterschiedliche Vergrößerungen der Lymphknoten. Im Volksmund werden bösartige Lymphome heutzutage oft – nicht ganz korrekt – als Lymphdrüsenkrebs oder Lymphknotenkrebs bezeichnet.
Man unterscheidet drei Formen des Burkitt-Lymphoms, die sich dadurch unterscheiden, dass sie bei verschiedenen Personengruppen auftreten:
Das Burkitt-Lymphom ist ein sogenanntes B-Zell-Lymphom, da es aus B-Lymphozyten entsteht. B- und T-Lymphozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen und sind für die Immunabwehr verantwortlich.
Das endemische Burkitt-Lymphom tritt bevorzugt in den ersten Lebensjahren, besonders um das sechste bis siebte Lebensjahr, auf. Jungen erkranken etwa doppelt so häufig wie Mädchen.
Das sporadische Burkitt-Lymphom kommt wesentlich seltener vor. In Deutschland zählen etwa vier Prozent aller akuten Non-Hodgkin-Lymphome zu dieser Erkrankung.
Weiterlesen: Burkitt-Lymphom: Ursachen
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