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Bulimie (Bulimia nervosa)
Bulimie (Bulimia nervosa)Familiäre EinflüsseStand: 26. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Für die Entstehung von Bulimie (Bulimia nervosa) können als Ursachen auch familiäre Einflüsse eine Rolle spielen: Die Familie von Menschen mit Bulimie weist in ihrer Struktur häufig bestimmte Auffälligkeiten auf. Die von der Essstörung Betroffenen wachsen meist sehr behütet auf. In ihrer Familie herrscht in der Regel ein erhöhter Leistungsdruck; Konflikte hingegen werden selten angesprochen und gelöst. Ob diese Faktoren eine ursächliche Rolle bei der Entstehung der Bulimie spielen, ist umstritten. Menschen mit Bulimie haben häufig Schwierigkeiten, eine Selbstständigkeit zu entwickeln. Das kann die Folge der Überbehütung sein. Möglicherweise hat aber erst die mangelnde Selbstständigkeit dazu geführt, dass die Eltern sich besonders stark um ihr Kind kümmern. Biologische FaktorenFür Bulimie (Bulimia nervosa) kommen als Ursachen außerdem biologische Faktoren mit infrage: Die erhöhten Risikozahlen für Verwandte von Menschen mit Essstörungen weisen auf eine mögliche erbliche (genetische) Ursache einer Bulimie hin. Ist bei eineiigen Zwillingen einer von Bulimie betroffen, hat der andere beispielsweise ein sehr viel höheres Risiko, eine Bulimie zu entwickeln, als normale Geschwister. Ein weiterer Risikofaktor für die Entwicklung einer Bulimie kann ein erblich bedingter niedriger Energieverbrauch sein. In diesem Fall neigen die Betroffenen trotz normaler Nahrungsaufnahme zu einem höheren Körpergewicht. Weiterlesen: Bulimie (Bulimia nervosa): Symptome Das könnte Sie auch interessieren
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