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Bulimie (Bulimia nervosa)

Bulimie (Bulimia nervosa): Diagnose

Stand: 26. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei der Bulimie (Bulimia nervosa) erfolgt die Diagnose anhand der Symptome sowie festgelegter Diagnosekriterien. Hilfreich ist ein ausführliches Gespräch mit den Betroffenen und mit einer oder mehreren nahe stehenden Menschen, um das Essverhalten und das Körperbild einschätzen zu können. Mithilfe von testpsychologischen Verfahren kann es gelingen, neben der Bulimie mögliche Persönlichkeitsstörungen aufzudecken.

Die körperliche Untersuchung ermöglicht es, die Bulimie sowohl zu diagnostizieren als auch die durch die Essstörung entstandenen Folgen einzuschätzen. Dabei beurteilt der Arzt das Körpergewicht mithilfe des Body-Mass-Index (BMI). Des Weiteren können charakteristische Veränderungen zur Bulimie-Diagnose beitragen: Typischerweise sind bei einer Bulimia nervosa die Zähne geschädigt, die Speicheldrüsen geschwollen und die Hände verändert. Anschließend misst der Arzt Puls, Blutdruck und Temperatur; außerdem führt er eine neurologische Untersuchung durch. Im Blut erfolgt neben Routineuntersuchungen eine Überprüfung der Elektrolyte oder auch der Nierenwerte. Ob der infolge einer Bulimie häufig auftretende Kaliummangel Herzrhythmusstörungen verursacht, ist mit einem EKG überprüfbar.

Weiterlesen: Bulimie (Bulimia nervosa): Therapie

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