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BSE (Rinderwahn)
BSE (Rinderwahn)BSE (Rinderwahn): DiagnoseStand: 18. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei BSE ist eine sichere Diagnose erst nach dem Tod des Tieres möglich. Der Tierarzt kann BSE (bovine spongiforme Enzephalopathie) durch die mikroskopische Untersuchung von Gehirngewebe feststellen. Die erste Veränderung ist die sogenannte Astrogliose, bei der Stützzellen des Gehirns (Astrozyten) anschwellen und absterben. Auf diese Weise entstehen Löcher im Gehirngewebe, die an einen Schwamm erinnern. Darunter leiden auch die Nervenzellen und ihre Verbindung untereinander, sie sterben in der Folge ebenfalls ab. Außerdem weisen Gewebeuntersuchungen die für BSE charakteristischen Prionen (PrPSc) nach, sodass der Tierarzt die Diagnose stellen kann. Zu Lebzeiten des Tieres kann der Tierarzt die BSE-Diagnose nicht eindeutig stellen. Allerdings lassen sich Infektionskrankheiten, die durch Bakterien oder Viren hervorgerufen werden, durch eine Blutuntersuchung und die Untersuchung von Nervenwasser, das bei einer Liquorpunktion gewonnen wird, ausschließen. BSE-SchnelltestSeit einigen Jahren gibt es einen BSE-Schnelltest, den Tierärzte bei allen notgeschlachteten Rindern und Schlachttieren, die älter als 48 Monate sind, einsetzten. Dazu entnimmt der Arzt etwas Gewebe aus dem Gehirnstamm. Das Ergebnis des Tests liegt innerhalb weniger Tage vor. Weiterlesen: BSE (Rinderwahn): Therapie Am häufigsten gelesen
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