Gutartige Brusttumoren: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. November 2014)

Gutartige Brusttumoren haben im Allgemeinen einen günstigen Verlauf und eine gute Prognose, weil sie meist nicht sehr schnell wachsen und das umliegende Gewebe nicht zerstören. Auch bilden sie im Gegensatz zu den bösartigen Tumoren (Brustkrebs) keine Tochtergeschwulste (Metastasen).

Die sogenannte Entartungstendenz beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass aus einem gutartigen Tumor ein bösartiger entsteht. Fibroadenome haben eine geringe Entartungstendenz. Ab einem gewissen Alter steigt das Risiko jedoch an – deshalb entscheiden sich Ärzte bei älteren Frauen meist für eine operative Entfernung dieser Tumoren.

Auch die Prognose der Adenome ist gut. Diese gutartigen Brusttumoren entarten nur äußerst selten bösartig. Wenn es dem Arzt gelingt, die Geschwulst komplett zu entfernen, treten in der Regel auch keine neuen Tumoren (Rezidive) auf.

Papillome erhöhen leicht das Risiko für eine frühe Form von Brustkrebs, das sogenannte duktale In-Situ-Karzinom (DCIS). Daher sollten gutartige Brusttumoren, die sich als Papillome herausstellen, frühzeitig operiert werden. Verlauf und Prognose lassen sich so verbessern.

Vorbeugen

Spezielle Möglichkeiten, die das Risiko für gutartige Brusttumoren senken und diesen Tumoren vorbeugen, sind nicht bekannt.

Sie sollten jedoch jeden neu entdeckten Knoten in der Brust durch den Frauenarzt abklären lassen.

Lassen Sie außerdem bekannte gutartige Brusttumoren, die nicht operativ entfernt wurden, regelmäßig kontrollieren.


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