Gutartige Brusttumoren: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. November 2014)

Gutartige Brusttumoren sind Geschwulste der weiblichen Brust, die – je nach Tumorgröße und -art – auch verschiedene Symptome hervorrufen können:

Fibroadenome machen meist keine Beschwerden, da sie in der Regel nicht schmerzhaft sind. Die betroffenen Frauen erstasten die harten Knoten meist zufällig oder bei der Selbstuntersuchung der Brust. Bei sehr schlanken Frauen und wenn der Tumor direkt unterhalb der Haut sitzt, kann eine kleine Schwellung sichtbar sein. Während einer Schwangerschaft kann es durch Veränderungen im Brustdrüsengewebe möglicherweise zu Entzündungen und Schmerzen kommen.

Auch Lipome sind gutartige Brusttumoren, die keine Symptome verursachen. Lipome in der Brust sind meist sehr klein und nicht von außen sichtbar. Im Vergleich zum Fibroadenom, das sich hart anfühlt, sind sie weich.

Phylloidtumoren sind meist gut zu ertasten. Da der Tumor sehr schnell wächst, kann er unter Umständen sehr groß werden. Der Tumor drückt dann von innen gegen die Brusthaut. Sie wölbt sich vor und wird durch den ständigen Druck immer dünner. Ein Phylloidtumor kann sogar durch die Haut wachsen. Typisch für die Geschwulst ist dann das blumenkohlartige Aussehen.

Ein intraduktales Papillom verursacht häufig einen milchigen Ausfluss (Galaktorrhö) aus der Brustwarze (Mamille). Beim Papillom sondert die Brustwarze mitunter aber auch Blut ab. Der gutartige Brusttumor kann mehrere Zentimeter groß werden. Aufgrund seiner weichen Konsistenz ist ein Papillom jedoch meist schwer zu ertasten und fällt häufig nur durch Symptome wie die Galaktorrhö auf. Mitunter sondert die Brustwarze statt Milch aber auch anderes Sekret ab.

Ein Adenom der Brustwarze ist meist nicht mehr als erbsengroß. Der gutartige Brusttumor kann die Brustwarze entweder vorwölben aber auch dazu führen, dass sie wie in die Brust eingezogen erscheint. Manchmal tritt ein blutiger Ausfluss aus der Brustwarze aus.

Das Adenom der Brust wird etwa drei bis vier Zentimeter groß. Es gibt eine Form, die dazu neigt, Sekret abzusondern ("laktierendes Adenom"). Bei einer anderen Form des Adenoms geschieht dies nicht ("trockenes Adenom").


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