Gutartige Brusttumoren: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. November 2014)

Viele Frauen werden selbst auf Brustveränderungen aufmerksam – ob es sich dabei um gutartige Brusttumoren handelt, kann aber nur die Diagnose durch den Frauenarzt bestätigen.

Oft ertastet die Frau einen Knoten in der Brust zufällig oder bei einer Selbstuntersuchung der Brust. Meist handelt es sich dann um einen harmlosen Befund, denn gutartige Brusttumoren sind häufiger als Brustkrebs.

Beim Frauenarzt erfolgt dann die genauere Diagnostik. Der Gynäkologe stellt zunächst einige Fragen, zum Beispiel, ob sich der Knoten verändert. Außerdem tastet er die Brust noch einmal ab.

Mithilfe von bildgebenden Verfahren wie Ultraschall (Sonographie) oder einer Mammographie kann der Frauenarzt dann die Form und Größe des Tumors erkennen. Reichen diese Untersuchungen nicht aus, um Brustkrebs auszuschließen, muss der Arzt eine Gewebeprobe (Biopsie) entnehmen.

Die regelmäßige Selbstuntersuchung der Brust ist wichtig, um Veränderungen der Brust frühzeitig zu erkennen und behandeln zu lassen. Unser Video zeigt Ihnen, wie es geht!

Zeigen gutartige Brusttumoren bestimmte Symptome, zieht der Arzt zur Diagnose auch spezielle Untersuchungsmethoden heran: Tritt Milch oder Sekret aus der Brustwarze aus, kann es sich zum Beispiel um ein intraduktales Papillom handeln, das innerhalb beziehungsweise entlang der Milchdrüsengänge wächst. Mithilfe einer sogenannten Galaktographie kann der Arzt dann feststellen, wo der Tumor genau sitzt und wie weit er sich bereits ausgedehnt hat.


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