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MRT in der Brustkrebsvorsorge

Stand: 28. Dezember 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Die Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) ist ein Zusatzverfahren zur Diagnostik von Brustkrebs (Mammakarzinom).

Die Magnetresonanztomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt, ist ein bildgebendes Verfahren, das Weichteile besonders gut abbildet. Daher kann das MRT in der Brustkrebs-Diagnostik als Zusatzmethode sinnvoll sein, zum Beispiel bei einem Knoten, den der Arzt mittels Ultraschall (Sonographie) und Röntgen der Brust (Mammographie) nicht ausreichend beurteilen kann. Die MRT ist ein Verfahren, das mit Magnetfeldern arbeitet. Meist bieten Kliniken (Abteilung Radiologie) oder eine spezielle MRT-Praxis MRT-Verfahren an.

Das Standardverfahren zur Brustkrebsvorsorge ist nach wie vor eine Röntgenuntersuchung der Brust (Mammographie). Bei bestimmten Fragestellungen kann das MRT die Diagnose aber ergänzen. So ist es zum Beispiel möglich, die Lage und Größe des Tumors und möglicher Metastasen (Tochtergeschwulste) einzuschätzen.

Im Gegensatz zur Mammographie hat eine Magnetresonanztomographie den Vorteil, dass keine Strahlenbelastung anfällt. Allerdings ist ein MRT nicht für jeden geeignet: Metallteile am Körper (z.B. Piercings) müssen vor der Untersuchung untersucht werden. Personen mit Herzschrittmachern und anderen nicht entfernbaren Metallteilen dürfen nicht in das MRT-Gerät.

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