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Stand: 28. Dezember 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Durchführung einer Magnetresonanztomographie (MRT) zur Brustkrebs-Diagnose läuft folgendermaßen ab: Die Frau liegt bei der Untersuchung in Bauchlage auf einer speziellen Liege, mit der sie in die Magnetröhre des Tomographen gefahren wird. Ein starkes Magnetfeld von 0,5 bis 1,5 Tesla (ca. 100.000-fach so hoch wie das Erdmagnetfeld) produziert die MRT-Bilder. Teilweise erzeugen Magnetresonanztomographen auch Feldstärken von 3 Tesla und mehr, um eine gute Auflösung der Bilder zu erzielen. Die magnetischen Wellen regen die Wasserstoffatome im Körper zu Schwingungen an. Beim Abschalten des Felds "fallen" sie in ihren ursprünglichen Zustand zurück und geben dabei eine Art Signal ab. Dieses wird von speziellen Detektoren aufgefangen. Ein Computerprogramm errechnet aus diesen Informationen ein Bild.
Um die MRT-Bilder klarer und damit aussagekräftiger zu machen, erhält die Frau bei der Vorsorgeuntersuchung der Brust mittels Magnetresonanztomographie über die Armvene ein Kontrastmittel, nachdem ein Bild ohne Kontrastmittel angefertigt wurde. Der Computer verrechnet die Schnittbilder der Brust vor und nach der Kontrastmittelgabe. Übrig bleiben die Areale in der Brust, die das meiste Kontrastmittel aufnehmen, wozu auch die meisten bösartigen Tumoren (Brustkrebs) gehören.
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