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Brustkrebs-Früherkennung

Spezialuntersuchungen

Stand: 24. April 2012Autor: Onmeda-Redaktion

In der Brustkrebs-Früherkennung setzt der Arzt unter Umständen auch Spezialuntersuchungen ein. Zu diesen gehört zum Beispiel die Galaktographie. Das ist eine spezielle Mammographie, bei welcher der Arzt vor der Röntgenuntersuchung ein Kontrastmittel in die Drüsengänge der Brust spritzt. Der Arzt nutzt die Galaktographie vor allem dann, wenn bei einer Frau Sekret aus der Brustwarze austritt.

Die Thermographie zählt in der Brustkrebs-Früherkennung ebenfalls zu den Spezialuntersuchungen. Sie ist eine Untersuchungsmethode, bei der man die natürliche Wärmeabstrahlung der Brust von außen misst. Da bösartige Tumoren in der Regel stärker durchblutet sind, strahlen sie auch vermehrt Wärme ab. Da diese Untersuchung sehr aufwändig und gleichzeitig nur wenig aussagekräftig ist, spielt sie heute in der Brustkrebs-Früherkennung keine große Rolle mehr.

Findet der Arzt mithilfe der bildgebenden Verfahren auffällige Veränderungen der Brust, klärt er den Verdacht mit einer Gewebeprobe (Biopsie) ab. Das gängigste Verfahren zur Gewinnung der Probe ist die Nadel-Punktion oder Nadel-Biopsie. Dabei entnimmt der Arzt mithilfe einer Nadel eine kleine Gewebeprobe aus der veränderten Brustregion. In der Regel führt er die Biopsie ultraschallgesteuert durch, das heißt der Arzt kann auf dem Bildschirm sehen, wohin er die Nadel führen muss. Das ultraschallgesteuerte Verfahren kann er jedoch nur dann nutzen, wenn die verdächtige Veränderung in der Brust auch mit Ultraschall erkennbar ist.

Lässt sich der verdächtige Bereich nur mithilfe einer Röntgen- oder MRT-Untersuchung einsehen, entnimmt der Arzt die Gewebeprobe während eines dieser Untersuchungsverfahren.

Manche Brustveränderungen – insbesondere kleine Verkalkungen – lassen sich nur in der Mammographie entdecken. Um eine Biopsie aus dem fraglichen Bereich zu entnehmen, legt sich die betroffene Frau auf einem speziellen Tisch auf den Bauch. In diesen Tisch ist ein kleines digitales Röntgensystem integriert, das es dem Arzt erlaubt, die Verkalkung zu erkennen, zu orten und die Biopsienadel unter Sicht direkt dorthin zu führen.

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