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Stand: 24. April 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren bieten die gesetzlichen Krankenkassen auch eine Mammographie zur Brustkrebs-Früherkennung an. Eine Mammographie ist die Röntgenuntersuchung der Brust. Mit diesem Verfahren lässt sich die normale, altersabhängige Beschaffenheit der Brust beurteilen und von krankhaften Veränderungen abgrenzen. Die meisten bösartigen Tumoren der Brust sind als unregelmäßige Gewebsverdichtungen ("Krebsfüßchen") erkennbar. Bei auffälligen Gewebsverdichtungen ist der Seitenvergleich zur anderen Brust wichtig. Die Mammographie eignet sich insbesondere deshalb für die Brustkrebs-Früherkennung, weil sie auch sehr kleine, nicht tastbare Tumoren in einem frühen Stadium sichtbar machen kann.
Auch die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) ist eine wichtige Untersuchung, um Knoten in der Brust abzuklären. Mit der Kombination aus Mammographie und Sonographie lassen sich über 90 Prozent der Brustkrebserkrankungen diagnostizieren. Mittlerweile spielt auch die Magnetresonanztomographie (MRT) in der Brustkrebs-Früherkennung eine Rolle. Der Arzt setzt sie zum einen bei Patientinnen mit einem besonderen Erkrankungsrisiko ein, zum anderen hilft sie spezielle Situationen zu klären, in denen die Mammographie keine zuverlässigen Aussagen erlaubt. Ein Beispiel dafür ist, wenn eine Frau bereits einmal an Brustkrebs erkrankt war. Durch Operationen an der Brust bilden sich Narben, die eine sichere Beurteilung der Röntgenbilder extrem erschweren. Mit dem MRT hingegen lassen sich narbige Veränderungen und Tumoren gut unterscheiden.
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