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Stand: 7. November 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Als Strahlentherapie (Bestrahlung, Radiotherapie, Radioonkologie) wird die gezielte Bestrahlung von Tumoren mit Röntgen- oder Elektronenstrahlung bezeichnet. Die Strahlentherapie dient dazu, die Tumorzellen gezielt zu schädigen, sodass der Tumor schrumpft beziehungsweise das Wachstum eingedämmt wird.
Die Bestrahlung dient nicht nur der Therapie von Krebs, sondern wird auch bei unheilbaren Krebserkrankungen eingesetzt, um durch Verkleinerung des Tumors oder vermindertes Tumorwachstum Schmerzen zu hemmen oder eingeschränkte Körperfunktionen zu verbessern (palliative Therapie).
Der Vorteil der Radiotherapie liegt darin, dass eine lokale Behandlung möglich ist und umgebendes, gesundes Gewebe weitgehend geschützt werden kann. Zudem sind "gesunde" Zellen im Vergleich zu Tumorzellen besser in der Lage, sich von Strahlenschäden zu erholen.
Manche Krebsarten sind sehr strahlensensibel, das bedeutet, dass die Krebszellen durch die Bestrahlung sehr gut zerstört werden. Dann kann eine Strahlentherapie auch als alleinige Therapie angewandt werden. In den meisten Fällen wird die Radiotherapie jedoch in Kombination mit einer weiteren Behandlungsform eingesetzt, zum Beispiel gemeinsam mit einer Chemotherapie als so genannte Radiochemotherapie. Außerdem ist es möglich, den Tumor während der Operation zu bestrahlen und somit noch gezielter zu bekämpfen.
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