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Vakuumbiopsie (MIBB)

Stand: 30. Dezember 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Die Vakuumbiopsie (MIBB = minimalinvasive Brustbiopsie) ist ein schonendes und sicheres Verfahren zur Entnahme von Gewebeproben. Vakuumbiopsien kommen vor allem zur Früherkennung von Brustkrebs zum Einsatz.

Eine Mammographie oder Ultraschalluntersuchung der Brust liefert nicht immer aussagekräftige Ergebnisse über die Gut- oder Bösartigkeit einer nicht tastbaren Veränderung (wie Mikrokalk) oder eines tastbaren Knotens. Daher ist es häufig notwendig, eine Gewebeprobe aus der Brust zu entnehmen (Brustbiopsie). Eine Vakuumbiopsie der Brust erfolgt dann, wenn bei einer Mammographie verändertes Gewebe von fünf Millimetern Größe oder mehr feststellbar ist. Auf die Entnahme folgt eine Untersuchung der mithilfe der Vakuumbiopsie aus dem veränderten Gewebe entnommenen Proben im Labor, um abzuklären, ob die Veränderung gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) ist. Nur durch eine solche Untersuchung des entnommenen Gewebes lässt sich sicher feststellen, ob Gewebeveränderungen gutartig sind oder nicht.

Demnach ermöglicht die Vakuumbiopsie eine sichere Diagnosestellung. Gleichzeitig ist die Methode schonend und vermeidet unnötige Belastung: Die Vakuumbiopsie stellt eine Weiterentwicklung und Verbesserung der herkömmlichen minimalinvasiven Nadelbiopsien dar.

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