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Stand: 28. Juli 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) gehört zu den sogenannten nuklearmedizinischen bildgebenden Untersuchungsmethoden. Ärzte setzen sie seit mehr als 15 Jahren in der Medizin ein, vor allem im Rahmen der Tumordiagnostik.
Mithilfe eines radioaktiv markierten Stoffs – dem sogenannten Tracer – kann der Arzt bei der Positronen-Emissions-Tomographie Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper aufzeichnen. Da Krebszellen einen besonders hohen Stoffwechsel haben, ist die PET gut geeignet, um entartete Zellen aufzuspüren. Sie ist aber auch geeignet, um bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen festzustellen. So wird die PET zum Beispiel in der Diagnostik von Herzinfarkten oder der Koronaren Herzerkrankung eingesetzt. Auch bei der Diagnose von Demenz, Parkinson oder Chorea Huntington kommt die Positronen-Emissions-Tomographie zum Einsatz.
Häufig wird eine PET ergänzend zu einer Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt.
Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist ein relativ risikoarmes bildgebendes Untersuchungsverfahren. Die Belastung für den Körper durch den radioaktiv markierten Stoff ist nur sehr gering, da die Strahlung sehr schwach ist und der Tracer schnell wieder mit dem Urin ausgeschieden wird. Manche Menschen reagieren allerdings allergisch auf den Tracer. Deshalb ist es wichtig, den Arzt vor der Untersuchung über mögliche Allergien zu informieren.
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