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Brustkrebs (Mammakarzinom)ForumBrustkrebs
Forenexperte: Dirk Glöckner
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Brustkrebs (Mammakarzinom)Genetische VeranlagungStand: 28. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Nur bei etwa 5 von 100 erkrankten Frauen ist eine genetische Veranlagung mitverantwortlich für die Entstehung von Brustkrebs (Mammakarzinom). Betroffen sind vor allem Frauen, deren Mutter oder Schwester auch an Brustkrebs erkrankt sind. Vor allem zwei sogenannte Tumorgene (BRCA-1 und 2) stehen ursächlich mit Brustkrebs in Verbindung. BRCA steht dabei für Breast Cancer (engl. Brustkrebs). Trägerinnen der Erbgutveränderung (Mutation) in BRCA-1 und BRCA-2 haben ein Risiko von 50 bis 85 Prozent, im Lauf des Lebens irgendwann an einem Mammakarzinom zu erkranken. Die BRCA-Gene erhöhen auch das Risiko für andere Krebserkrankungen wie Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom). Bei Männern erhöht das BRCA-Gen die Wahrscheinlichkeit für Prostata- und Darmkrebs. Bei Frauen, auf die eines der folgenden Kriterien zutrifft, ist ein Gentest sinnvoll:
Eine besondere Behandlung für Träger derartiger Mutationen gibt es derzeit nicht. Generell sollten alle Frauen monatlich eine Selbstuntersuchung der Brust durchführen. Frauen, die zu der Risikogruppe zählen, haben ab dem 25. Lebensjahr Anspruch auf eine halbjährliche Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt. Für Frauen ohne besonderes Risiko sind die Vorsorgeuntersuchungen ab 30 Jahren vorgesehen. Weiterlesen: Brustkrebs (Mammakarzinom): Symptome Das könnte Sie auch interessieren
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