Krankhafte Brustdrüsen­sekretion: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (08. März 2016)

Bei einer krankhaften Brustdrüsensekretion richtet sich die Therapie nach der jeweiligen Ursache. Da die krankhafte Brustdrüsensekretion kein eigenständiges Krankheitsbild darstellt, besteht die Therapie immer in einer zielgerichteten Behandlung der eigentlichen Grunderkrankung.

Die Therapie einer Mastopathie zielt daher in erster Linie darauf ab, die Symptome zu lindern. Da eine Ursache ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt ist, kann die Gabe von Gestagenen den Östrogenüberschuss ausgleichen. Außerdem scheinen Prolaktinhemmer wirkungsvoll bei einer Mastopathie zu sein.

Prolaktin ist ein Hormon, das die Milchbildung in den Brüsten stimuliert.

Prolaktinhemmer können die Spannungszustände und immer wiederkehrenden zystischen Veränderungen der Brust vermindern.

Gewebswucherungen wie Papillome und Fibroadenome entfernt der Arzt meist mithilfe einer kleineren Operation. Dabei untersucht er anschließend entnommenes Gewebe, um auszuschließen, dass eventuell Krebsvorstufen oder bösartige Zellen enthalten sind.


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