Anlagestörungen der Brust: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. Februar 2016)

Bei Anlagestörungen der Brust ist eine Therapie selten notwendig: Die Brustveränderung infolge einer solchen Anlagestörung ist gutartig und meistens nicht oder kaum mit gesundheitlichen Risiken verbunden.

Aus kosmetischen Gründen können Anlagestörungen der Brust jedoch seelisch stark belasten: In dem Fall besteht die Möglichkeit, die Fehlbildung der Brust in einer Operation zu korrigieren. Wenn Sie also eine zu kleine, unterschiedlich große oder schlaffe Brust (Hängebrust) haben, können Sie dies zum Beispiel durch Brustimplantate oder eine Brustverkleinerung beheben lassen.

Bevor Sie Anlagestörungen der Brust aus rein kosmetischen Gründen operieren lassen, ist jedoch zu bedenken, dass es sich hierbei um einen erheblichen körperlichen Eingriff handelt. Bei Brustkorrekturen sind Langzeitkomplikationen und eventuell notwendige Folgeoperationen nicht selten.

Unter Umständen ist bei Anlagestörungen der Brust auch aus medizinischer Sicht eine Brust-OP sinnvoll: Stark unterschiedlich große Brüste (Anisomastie) oder beidseitig zu große Brüste (Makromastie) können Haltungsanomalien oder starke Rückenschmerzen und Nackenschmerzen verursachen. Wenn Sie bereits solche Beschwerden verspüren und die ursächliche Brustfehlbildung unbehandelt bleibt, können sich Ihre Beschwerden verschlimmern.


Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst