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Bronchiektasen

Bronchiektasen: Diagnose

Stand: 29. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die klinischen Symptome geben dem Arzt einen ersten Hinweis auf Bronchiektasen als Diagnose. Insbesondere häufiger Husten, verbunden mit massivem, eitrigem Auswurf sind typische Anzeichen.

Nachdem der Arzt den Betroffenen nach seinen Beschwerden befragt hat, ist eine körperliche Untersuchung nötig, um bei Bronchiektasen die Diagnose zu stellen. Beim Abhören der Lunge hört er bei Bronchiektasen oft Rasselgeräusche und Giemen (pfeifende Geräusche).

Weitere Untersuchungen sind zum Beispiel:

  • Blutuntersuchung und mikroskopische Untersuchung des Auswurfs: Hierbei kann der Arzt meist verschiedene Krankheitserreger nachweisen.
  • Elektrokardiogramm (EKG): Es gibt einen Hinweis darauf, ob der Herzmuskel in Mitleidenschaft gezogen ist.
  • Bildgebende Verfahren: Auf Röntgenaufnahmen und bei einer hochauflösenden Computertomographie der Lunge (HRCT) kann der Arzt Bronchiektasen erkennen. Die HRCT ist derzeit die zuverlässigste Methode, um bei Bronchiektasen die Diagnose zu stellen.

Eine Lungenspiegelung (Bronchoskopie) setzt der Arzt meist im Vorfeld von Operationen ein – mit dieser Untersuchungsmethode kann er die Schleimhaut, aber auch Engstellen im Bronchialbaum betrachten oder Fremdkörper entfernen.

Da bei Bronchiektasen Lungenfunktion und Atemkapazität eingeschränkt sind, kann eine Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) bei Bronchiektasen die Diagnose unterstützen. Mit der Spirometrie kann der Arzt außerdem den Krankheitsverlauf überwachen.

Weiterlesen: Bronchiektasen: Therapie

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