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Botulismus

(Stand: 30. März 2009)

Beim Botulismus handelt es sich um eine schwere, lebensbedrohliche Lebensmittelvergiftung. Er wird durch den Verzehr von schlecht konservierten Lebensmitteln, die Botulinumtoxin enthalten, ausgelöst.

Botulinumtoxin ist ein Gift, welches von dem Bakterium Clostridium botulinum gebildet wird. Das Gift hemmt die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln, wodurch die betroffenen Muskelgruppen gelähmt werden. Zur Behandlung des Botulismus gehört es, das Botulinumtoxin aus dem Körper zu beseitigen, ein Gegengift zu verabreichen sowie die auftretenden Beschwerden zu lindern. Seit Einführung des Gegengifts ist die Sterblichkeitsrate, die früher bei bis zu 90 Prozent lag, deutlich gesunken.

Botulismus vorbeugen kann man besten, indem man keine Konserven verzehrt, die aufgetrieben sind. Gleiches gilt für den Inhalt von Gläsern, deren Deckel undicht sind. Dies gilt vor allem für selbst Eingemachtes. Das Botulinumtoxin kann durch Kochen zerstört werden.

Weiterlesen: Botulismus: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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