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BotulismusSymptomatische TherapieStand: 28. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Neben der Gabe des Antitoxins ist eine an den Beschwerden orientierte Therapie bei Botulismus notwendig. Dazu gehört insbesondere bei einer Lähmung der Atemmuskulatur die Beatmung. Bei Schluckstörungen ist häufig eine künstliche Ernährung nötig. Durch Medikamente, welche die Erregungsübertragung zwischen Nerven und Muskeln begünstigen, können ebenfalls die Beschwerden gelindert werden. Prostigmin kann beispielsweise die Lähmung der Darmmuskulatur günstig beeinflussen und Cholinergika wiederum bessern das Sehvermögen. Säuglinge mit Botulismus werden rein symptomatisch behandelt. In schweren Fällen kann eine Blutaustauschtransfusion erwogen werden. Auf die Gabe des Antitoxins wird möglichst verzichtet. Sind infizierte Wunden der Ausgangspunkt des Botulismus, ist meist eine operative Wundversorgung nötig. Zusätzlich setzt der Arzt meist ein Antibiotikum ein, das gegen Clostridium botulinum wirksam ist, wie beispielsweise Penizillin. Weiterlesen: Botulismus: Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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