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Botulismus: Diagnose

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (16. Dezember 2015)

Bei Botulismus hat der Arzt meist bereits aufgrund der typischen neurologischen Beschwerden einen ersten Verdacht. Insbesondere wenn der Patient berichtet, dass die Symptome nach dem Verzehr von Dosenessen, selbst Eingemachtem oder Geräuchertem auftraten. Unter Umständen sind zudem gleich mehrere Personen von Botulismus betroffen.

Um die Diagnose zu sichern, kann ein Labor das Botulinumtoxin in Stuhl, Blut, Mageninhalt oder Erbrochenem nachweisen. Sofern Reste des jeweiligen Lebensmittels vorhanden sind, kann auch hier versucht werden, das Toxin nachzuweisen.

Der behandelnde Arzt wartet bei einem Verdacht auf Botulismus jedoch nicht ab, bis das Ergebnis dieser Untersuchung vorliegt, um keine wertvolle Zeit zu verlieren. Wenn ausreichend Hinweise auf Botulismus vorliegen, leitet der Arzt sofort eine Behandlung ein.

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