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Borreliose (Lyme-Borreliose)
Borreliose (Lyme-Borreliose)Borreliose (Lyme-Borreliose): TherapieStand: 28. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Liegt eine Borreliose (Lyme-Borreliose) vor, ist eine frühzeitige Therapie äußerst wichtig. Je früher mit einer Therapie begonnen werden kann, desto eher lassen sich schwere Krankheitsverläufe verhindern. In der Frühphase der Borreliose ist eine zweiwöchige Antibiotika-Therapie am wirksamsten. Mittel der Wahl ist zum Beispiel Doxycyclin. Kinder und Schwangere erhalten die Antibiotika Amoxicillin oder Cefuroxim. Verträgt der Patient die anderen Präparate nicht, hilft der Wirkstoff Azithromycin weiter. In fortgeschrittenen Lyme-Borreliose-Stadien und bei Neuroborreliose kommen besonders Antibiotika aus der Wirkstoffgruppe der Cephalosporine (z.B. Ceftriaxon, Cefotaxim) zum Einsatz und werden vom Arzt intravenös verabreicht. Die Therapie dauert zu diesem Zeitpunkt in der Regel drei bis vier Wochen. Eine Übertragung der Borreliose-Bakterien von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Daher sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen beim Kontakt mit erkrankten Personen erforderlich. Weiterlesen: Borreliose (Lyme-Borreliose): Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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