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Borderline-Syndrom
Borderline-SyndromBorderline-TestStand: 31. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Dem untersuchenden Arzt oder Psychologen steht beim Borderline-Syndrom für die Diagnose auch ein Borderline-Test – das sogenannte diagnostische Interview für das Borderline-Syndrom (DIB) – zur Verfügung. In einem circa zweistündigen Gespräch versucht der Untersucher, durch Fragen und Beobachten Informationen zu verschiedenen Teilbereichen zu sammeln. Je nachdem, was der Patient sagt oder wie er reagiert, kann der Untersucher die einzelnen Bereiche und den gesamten Borderline-Test mithilfe eines Punktesystems ("Scores") auswerten. Das DIB setzen Ärzte in der stationären Psychiatrie oder in der ambulanten psychoanalytischen Praxis ein. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um einen Borderline-Test, der vom Patienten selbst durchgeführt wird. Solche Selbsttests, die zum Beispiel im Internet abrufbar sind, können nur Hinweise auf eine möglicherweise bestehende Borderline-Persönlichkeitsstörung geben – sie ersetzen keinesfalls die Diagnose durch einen Spezialisten. Weiterlesen: Borderline-Syndrom: Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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