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Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Bluthochdruck
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Stand: 25. März 2013Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel
Die Blutdruckmessung ist eine einfache, schnelle und schmerzfreie Methode, mit der man den Blutdruck in den Blutgefäßen messen kann. Das Ergebnis der Blutdruckmessung gibt dem Arzt Hinweise darüber, wie Herz und Kreislauf beim Patienten funktionieren.
Der Blutdruck ist der vom Herzen ausgehende, in den Arterien erzeugte Druck. Dieser Druck ist kein gleichbleibender Wert, sondern verändert sich beständig im zeitlichen Verlauf – der Blutdruck hängt unter anderem von der jeweiligen Aktion des Herzens ab.
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Für die klinische arterielle Blutdruckmessung sind aber nur zwei Werte von Bedeutung, der systolische und der diastolische Blutdruck. Der systolische Blutdruck ist dabei der höhere der beiden Werte. Der Blutdruck wird in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben.
Als Bluthochdruck (Hypertonie) gelten bei Erwachsenen Werte
Die Europäische Gesellschaft für Hypertonie empfiehlt für gesunde Erwachsene daher einen Zielblutdruck, der unter 140/90 mmHg liegt. Bei Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, chronischen Nierenerkrankungen oder einem Schlaganfall sollte der Zielblutdruck möglichst einen Wert von 130/85 mmHg nicht überschreiten.
Auch für einen zu niedrigen Blutdruck – eine sogenannte Hypotonie – gibt es Grenzwerte. Sie sind für Männer und Frauen unterschiedlich: Bei Frauen sprechen Werte unter 100 mmHg (systolisch) und 60 mmHg (diastolisch) für eine Hypotonie. Bei Männern sind bereits Werte unter 110 mmHg ein Zeichen dafür, dass der Blutdruck zu niedrig ist.
Der Blutdruck lässt sich durch Einzelmessungen bestimmen; bei manchen Erkrankungen kann aber auch eine Langzeit-Blutdruckmessung sinnvoll sein (z.B. bei nächtlichem Bluthochdruck oder starken Tagesschwankungen). Dann erfolgt eine 24-Stunden-Blutdruckmessung, bei der die betroffene Person das Blutdruckmessgerät einen Tag lang bei sich trägt.
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