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Bluthochdruck (hoher Blutdruck, Hypertonie)

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (15. April 2013)

Bluthochdruck (hoher Blutdruck, Hypertonie) ist eine Volkskrankheit: Fast jeder vierte Deutsche ist betroffen – oft, ohne es zu wissen. Der Grund: Es kann viel Zeit vergehen, bis Bluthochdruck Symptome verursacht. Trotzdem schadet Bluthochdruck dem Körper. Die gute Nachricht: Jeder kann eine Menge tun, um seinen Blutdruck zu senken und so Erkrankungen vorzubeugen!

Bei Bluthochdruck ist der Druck in den Arterien – den Blutgefäßen, die das Blut vom Herzen weg befördern – deutlich erhöht (daher auch arterielle Hypertonie genannt). Den vom Herzschlag und von den Gefäßwänden erzeugten Druck gibt man anhand zweier Werte in der Maßeinheit Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) an. Hoher Blutdruck besteht, wenn Werte von mindestens 140 zu 90 mmHg vorliegen.

Bei 9 von 10 Menschen mit Bluthochdruck kann der Arzt keine Ursachen feststellen: Dann liegt eine sogenannte primäre oder essentielle Hypertonie vor. In den restlichen Fällen entsteht Bluthochdruck als Folge einer anderen Erkrankung (z.B. der Nieren oder des Hormonsystems) oder durch Medikamente: Ein so hervorgerufener hoher Blutdruck heißt auch sekundäre Hypertonie.

Meist löst hoher Blutdruck jahre- bis jahrzehntelang keine Symptome aus. Dies kann dazu führen, dass die Hypertonie unentdeckt bleibt und keine Therapie erfolgt. In dieser Zeit richtet der Bluthochdruck im Körper oft Schaden an.

Die Möglichkeiten der Bluthochdruck-Behandlung sind vielfältig und hängen vom jeweiligen Einzelfall ab. Ein gesunder Lebensstil ist dabei besonders wichtig und die unverzichtbare Grundlage der Therapie: Wer beispielsweise auf eine salzarme Ernährung achtet, sich viel bewegt und Übergewicht abbaut, kann seinen Blutdruck dauerhaft senken. Außerdem ist es bei Bluthochdruck ratsam, keinen oder nur wenig Alkohol zu trinken und das Rauchen aufzugeben oder zumindest einzuschränken und Stress zu verringern. Darüber hinaus können unterschiedliche Medikamente helfen, die Werte bei einer Hypertonie zu normalisieren: Beispiele sind Diuretika, Betablocker, ACE-Hemmer und Calciumkanalblocker.

Dauerhaft zu hoher Blutdruck kann Herz, Blutgefäße, Gehirn, Augen und Nieren schädigen. Diese Schäden wiederum können Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall nach sich ziehen. Daher ist es besonders wichtig, Bluthochdruck rechtzeitig zu behandeln.

Wer es schafft, seinen Bluthochdruck auf normale Werte zu senken, fördert seine Gesundheit. Es lohnt sich, früh damit zu beginnen!






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