Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck) – eine Volkskrankheit

Veröffentlicht von: Astrid Clasen (03. Mai 2017)

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Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck) ist eine Volkskrankheit: Rund 30 Prozent der Deutschen sind betroffen – oft, ohne es zu wissen. Der Grund: Es kann viel Zeit vergehen, bis Bluthochdruck Symptome verursacht. Trotzdem schadet ein erhöhter Blutdruck dem Körper. Die gute Nachricht: Jeder kann eine Menge tun, um seinen Blutdruck zu senken und so Erkrankungen vorzubeugen!

Was ist Bluthochdruck?

Bluthochdruck ist ein Zustand, in dem der Druck in den Arterien – also in den Blutgefäßen, die das Blut vom Herzen weg befördern – eine bestimmte Grenze überschreitet. Die genaue medizinische Bezeichnung für diesen erhöhten Blutdruck lautet arterielle Hypertonie. Erzeugt wird der Blutdruck vom Herzschlag und von der Anspannung der Gefäßwände. Seine Maßeinheit lautet Millimeter Quecksilbersäule (mmHg). Dabei gibt man den Blutdruck immer in zwei Werten an:

  • Der erste, obere (höhere) Wert ist der systolische Blutdruck. Er entspricht dem Druck, der entsteht, wenn sich das Herz zusammenzieht und das Blut in die Arterien pumpt.
  • Anschließend erschlafft das Herz wieder – der dabei entstehende geringere Druck ist der diastolische Blutdruck (unterer Wert).

Bluthochdruck besteht laut Definition, wenn die Werte mindestens 140 zu 90 mmHg betragen.

Klassifikation der Blutdruckbereiche laut Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Klassifikation systolisch diastolisch
optimal < 120 < 80
normal < 130 < 85
hoch-normal 130-139 85-89
leichter Bluthochdruck (Hypertonie Grad 1) 140-159 90-99
mittelschwerer Bluthochdruck (Hypertonie Grad 2) 160-179 100-109
schwerer Bluthochdruck (Hypertonie Grad 3) ≥ 180 ≥ 110
isolierter systolischer Bluthochdruck (nur der erste, obere Wert ist zu hoch) ≥ 140 < 90

Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck): Ursachen

Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck) kann viele verschiedene Ursachen haben. Je nachdem, welche das sind, unterscheidet man zwei Formen von Bluthochdruck: die primäre und die sekundäre.

  • Bei mindestens 90 Prozent der Menschen mit Bluthochdruck sind keine direkten Ursachen feststellbar: Dann liegt eine sogenannte primäre oder essentielle Hypertonie vor.
  • In höchstens 10 Prozent der Fälle entsteht Bluthochdruck infolge einer anderen Erkrankung, durch bestimmte Substanzen oder andere direkte Auslöser: Dies bezeichnen Ärzte als sekundäre Hypertonie.

Primäre (essentielle) Hypertonie

Bluthochdruck ohne direkte erkennbare Ursachen kommt mit zunehmendem Alter immer häufiger vor. Allerdings kann die essentielle Hypertonie auch bei jungen Menschen auftreten.

Verantwortlich für die Entstehung dieser Form von Bluthochdruck sind vor allem die Erbanlagen und der persönliche Lebensstil. Die wichtigsten Risikofaktoren sind:

  • Erblich bedingte (genetische) Faktoren: Zumindest teilweise hat Bluthochdruck erbliche Ursachen. So haben Kinder ein doppelt bis dreifach höheres Hypertonie-Risiko, wenn ein oder beide Elternteile bereits Hypertoniker sind. In sehr seltenen Fällen ist hoher Blutdruck auf eine bestimmte Schädigung an einem Träger der Erbanlage (sog. Gen) zurückzuführen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass mehrere solcher Gendefekte in Kombination mit äußeren Faktoren eine Hypertonie auslösen.
  • Bewegungsmangel: Menschen, die sich viel bewegen, entwickeln deutlich seltener eine Hypertonie als körperlich wenig aktive Menschen. Eine Ursache hierfür ist, dass Bewegungsmangel die Entstehung von Arteriosklerose fördert und somit die Blutgefäße versteifen. Zudem geht Bewegungsmangel oft mit Übergewicht einher, wodurch der Blutdruck ebenfalls erhöht sein kann.
  • Ungesunde Ernährung: Neben anderen Faktoren ist hierbei der Kochsalzverbrauch wichtig. In etwa jedem dritten Fall von Hypertonie steigen die Blutdruckwerte, sobald die Betroffenen übermäßig viel Kochsalz zu sich nehmen. Bei Salzentzug hingegen sinken die Werte deutlich. Der Blutdruck dieser Menschen reagiert empfindlich auf Salzzufuhr. Allerdings ist der Zusammenhang zwischen Kochsalzverbrauch und Bluthochdruck nicht unumstritten.
  • Übergewicht: Hoher Blutdruck ist bei übergewichtigen Menschen häufig. Vor allem die Bauchfettleibigkeit ist eine mögliche Ursache für Hypertonie. Darum gilt:
    • Bei Männern sollte der Bauchumfang weniger als 102 Zentimeter betragen,
    • bei Frauen weniger als 88 Zentimeter.
  • Stress: Stresshormone, sogenannte Katecholamine, bewirken, dass sich die Muskulatur der Blutgefäße zusammenzieht. Dadurch nimmt der Gefäßwiderstand zu – und der Blutdruck steigt. Wahrscheinlich reagieren Menschen mit Bluthochdruck zudem besonders empfindlich auf diese Stresshormone. Dass psychische Belastungen dauerhaften (chronischen) Bluthochdruck verursachen können, ist allerdings nicht bewiesen.
  • Alkohol: Schon geringe Mengen Alkohol führen dazu, dass der Blutdruck steigt. Alkohol aktiviert das vegetative Nervensystem, das Herz schlägt schneller und pumpt mehr Blut aus der linken Herzkammer in die Arterien. Chronischer Alkoholmissbrauch verursacht in vielen Fällen dauerhaft zu hohe Blutdruckwerte.
  • Nikotin: Rauchen gehört zwar nicht zu den direkten Ursachen von Bluthochdruck. Allerdings erhöht Nikotin maßgeblich das Risiko für Folgeerkrankungen, die ein zu hoher Blutdruck mit sich bringen kann – wie zum Beispiel einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. Wer das Rauchen aufgibt, trägt in entscheidendem Maß dazu bei, sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für eine Reihe von Atemwegserkrankungen und Krebserkrankungen zu senken – dies gilt im Übrigen nicht nur bei Hypertonie, sondern für alle Menschen.

Sekundäre Hypertonie

Bluthochdruck mit direkten erkennbaren Ursachen – also eine sekundäre Hypertonie – kann zum Beispiel durch folgende Medikamente entstehen:

Neben Medikamenten können auch andere Substanzen einen Bluthochdruck auslösen. So kann ein sekundär zu hoher Blutdruck beispielsweise durch Drogen oder giftige Substanzen entstehen. Auch der übermäßige Verzehr von Lakritze kann den Blutdruck in die Höhe treiben.

Zu den Erkrankungen, die direkt für Bluthochdruck verantwortlich sein können, gehören bestimmte Gefäß-, Nieren- oder Stoffwechselerkrankungen. Mögliche Ursachen für eine krankheitsbedingte sekundäre Hypertonie sind beispielsweise:

Video Renale Hypertonie: Hoher Blutdruck durch Nierenschäden

Auch Schnarchen und längere Atempausen während der Nacht mit anschließender Tagesmüdigkeit (Schlafapnoe) können einen sekundären Bluthochdruck verursachen.

Zudem haben Asthmatiker häufig erhöhte Blutdruckwerte. In dem Fall ist aber nicht unbedingt das Asthma selbst schuld am Bluthochdruck. Stattdessen sind vermutlich die eingesetzten Medikamente (Kortikosteroide und Betasympathomimetika) die Ursachen der Hypertonie.

Oft tritt Bluthochdruck auch in der Schwangerschaft auf: Etwa 15 Prozent aller Schwangeren entwickeln eine sekundäre Hypertonie. Zuden Riskofaktoren für einen schwangerschaftsbedingt zu hohen Blutdruck gehören unter anderem ein höheres Alter der werdenden Mutter (>40 Jahre) sowie Mehrlingsschwangerschaften.

Übrigens ...

Eine häufig vorkommende Sonderform von Bluthochdruck ist die isolierte klinische Hypertonie (auch Weißkittelhypertonie genannt): Hierbei liegen die vom Arzt gemessenen Blutdruckwerte über denen, die man zu Hause selbst gemessen hat. Ursache hierfür ist möglicherweise die Anspannung, die manch einer beim Betreten einer Arztpraxis und im Gespräch mit dem Arzt oder Praxispersonal verspürt und die den Blutdruck in die Höhe treibt.

Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck): Symptome

Bis ein Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck) Symptome auslöst, kann einige Zeit vergehen: Oft dauert es Jahre bis Jahrzehnte, bis die ersten Symptome für Bluthochdruck auftreten. Daher wissen viele Betroffene gar nicht, dass ihr Blutdruck zu hoch ist.

Dies birgt allerdings Risiken, denn: Auf Dauer kann auch ein Bluthochdruck ohne Symptome im Körper Schäden anrichten! Langfristig kann die Hypertonie Herz, Blutgefäße, Gehirn, Augen und Nieren schädigen. Diese Schäden wiederum können Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall nach sich ziehen.

Durch frühzeitige Gegenmaßnahmen sind solche Folgeschäden von Bluthochdruck aber vermeidbar. Daher ist es wichtig, auf Anzeichen zu achten, hinter denen eventuell ein zu hoher Blutdruck steckt – mögliche Symptome hierfür sind zum Beispiel:

Die bei Organschäden durch Bluthochdruck auftretenden Symptome können sehr unterschiedlich sein. Zu den möglichen Anzeichen für Organschäden infolge einer Hypertonie gehören:

Treten bei bestehendem Bluthochdruck Symptome ähnlich wie bei einem Schlaganfall auf (d.h. Schwindel, Sehstörungen, Lähmungserscheinungen, Bewusstseinsstörungen), kann dies auf einen sogenannten hypertensiven Notfall hindeuten: Bei diesem Notfall droht die Hypertonie Organe (wie das Gehirn, die Augen oder das Herz) zu schädigen. Ein hypertensiver Notfall ist dadurch gekennzeichnet, dass die Blutdruckwerte stark erhöht sind – meist über 230 zu 130 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg).

Wenn bei Bluthochdruck Symptome eines hypertensiven Notfalls auftreten, gilt: Notarzt (112) rufen, den Betroffenen beruhigen und weiteren Stress von ihm abwenden! Menschen mit hypertensivem Notfall sind unverzüglich ärztlich zu behandeln und dann ins Krankenhaus zu bringen, denn: Ein so hoher Blutdruck kann kurzfristig gefährlich werden.Um den Blutdruck in einer solchen Situation schnell zu senken, sind zum Beispiel die Wirkstoffe Nitroglycerin, Urapidil und Nifedipin geeignet.

Als hypertensive Krise (bzw. Blutdruckkrise) bezeichnen Ärzte hingegen einen Zustand, in dem zwar ein sehr hoher Blutdruck besteht, aber trotz des Blutdruckanstiegs keine Beschwerden bestehen: Dann besteht meist keine akute Gefahr für Organschäden. Bei einer hypertensiven Krise ist es – im Gegensatz zum hypertensiven Notfall – nicht notwendig, den Bluthochdruck sofort durch Medikamente zu senken. Dennoch ist es ratsam, plötzlich stark angestiegene Blutdruckwerte nicht zu verharmlosen, sondern zeitnah abklären zu lassen: entweder durch einen kurzfristigen Termin beim Arzt oder im nächstgelegenen Krankenhaus.

Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck): Diagnose

Bei Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck) erfolgt die Diagnose oft erst spät, denn: Hohe Blutdruckwerte treten überwiegend ohne erkennbare Ursache auf – und diese sogenannte essentielle Hypertonie verläuft oft jahre- oder jahrzehntelang beschwerdefrei, sodass sie unbemerkt bleibt.

Um Bluthochdruck diagnostizieren zu können, ist es nötig, den Blutdruck mehrmals zu messen: Ein Bluthochdruck gilt als bestätigt, wenn eine mindestens zweimalige Messung an zwei verschiedenen Tagen erhöhte Blutdruckwerte zeigt (höher als 140/90 mmHg).

Aber Achtung: Wenn jemand abgehetzt in die Arztpraxis kommt oder während des Arztbesuchs aufgeregt ist, kann das Blutdruckmessgerät ein verfälschtes Ergebnis zeigen. Um sicher festzustellen, ob man Bluthochdruck hat, ist es daher wichtig, vor der Blutdruckmessung mindestens fünf Minuten zur Ruhe zu kommen – etwa in einem Stuhl oder auf einer Behandlungsliege. Bei der ersten Messung ist es ratsam, den Blutdruck an beiden Armen und Beinen zu messen, um Veränderungen an den Gefäßen auszuschließen (wie z.B. eine Verengung der Hauptschlagader).

Das Bild zeigt eine Blutdruckmessung. © Jupiterimages/Stockbyte

Gehört zur Diagnosestellung dazu: die Blutdruckmessung.

Um einen Bluthochdruck festzustellen, besteht daneben die Möglichkeit, den Blutdruck über eine ambulante 24-Stunden-Messung, eine Belastungsmessung (Ergometrie) und durch die Selbstmessung zu überprüfen.

Blutdruck-Selbstmessung

Bei Bluthochdruck spielt die Blutdruck-Selbstmessung eine wichtige Rolle – nicht nur zur Diagnose, sondern auch bei der nachfolgenden Behandlung. Zu empfehlen sind Geräte, die den Blutdruck am Oberarm messen. Dabei ist darauf zu achten, dass das Blutdruckmessgerät die offiziellen Genauigkeitskriterien (wie Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga) erfüllt. Die Größe der Blutdruckmanschette sollte sich nach dem Umfang des Oberarms richten. Wenn bei dickeren Armen eine zu kleine Manschette zum Einsatz kommt, kann der tatsächliche Blutdruck niedriger sein als der gemessene.

Für alle Menschen mit Bluthochdruck ist es ratsam, zweimal täglich ihren Blutdruck selbst in Ruhe zu messen und die Blutdruckwerte in einen Blutdruckpass einzutragen.

Optimaler Zeitpunkt für die Blutdruck-Selbstmessung ist morgens zwischen 6:00 und 9:00 Uhr und abends zwischen 18:00 und 21:00 Uhr – jeweils vor dem Essen und der Medikamenteneinnahme.

Hat sich der Blutdruck durch die Behandlung stabilisiert oder normalisiert, reichen seltenere Blutdruckmessungen aus (z.B. einmal pro Woche je zwei Messungen am Abend und zwei am Morgen). Die bei der Blutdruck-Selbstmessung ermittelten Werte sollten 135 zu 85 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) nicht überschreiten.

Video: Blutdruck – was er aussagt und wie man ihn misst

Anamnese

Um der Ursache für den Bluthochdruck auf den Grund zu gehen und die passende Behandlung festlegen zu können, informiert sich der Arzt in der sogenannten Anamnese über die Krankengeschichte und die genauen Lebensumstände und -gewohnheiten. So ist es zum Beispiel wichtig, folgende Fragen zu klären:

  • Haben Sie eine Vorerkrankung, die mit Hypertonie in Zusammenhang stehen könnte oder das Risiko für spätere Schäden an Organen wie den Augen oder Nieren erhöht (wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen)?
  • Wie hoch ist Ihr Körpergewicht?
  • Sind Sie körperlich aktiv?
  • Wie sind Ihre Ess- und Trinkgewohnheiten?
  • Nehmen Sie Medikamente ein? Wenn ja, welche?

Ergänzende Untersuchungen

Anschließend kommen ergänzende Untersuchungen zum Einsatz, denn: Die moderne Bluthochdruck-Diagnostik richtet sich – wie die Behandlung – nicht allein nach den Blutdruckwerten. Sie berücksichtigt auch die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bereits bestehende Organschäden und Begleiterkrankungen. Zu den Risikofaktoren zählen vor allem:

In einer Blutuntersuchung  bestimmt der Arzt daher Fette (Lipide) und Zucker (Glukose) im Blut, ferner Mineralstoffe wie Kalium und die Nierenwerte (Kreatinin). Da die Niere durch Bluthochdruck geschädigt sein kann beziehungsweise bei einem begleitenden Diabetes mellitus eventuell schon in ihrer Funktion beeinträchtigt ist, empfiehlt sich auch eine Urinuntersuchung.

Zusätzlich können bei Bluthochdruck folgende Untersuchungen sinnvoll sein, um bereits eingetretene Organveränderungen zu erkennen und die Ursache für eine sekundäre Hypertonie zu bestimmen:

Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck): Therapie

Bei Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck) ist eine frühzeitige Therapie ratsam: Denn wer seinen Blutdruck ausreichend und langfristig senkt, fördert seine Gesundheit und schont aktiv sein Herz-Kreislauf-System. Das kann späteren Organschäden und Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen! Es lohnt sich also, früh mit der Behandlung zu beginnen!

Das Ziel der Behandlung lautet allgemein, den Bluthochdruck so weit zu senken, dass der Ruhe-Blutdruck unter 140 zu 90 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) liegt. Nur in wenigen Fällen gelten bei Hypertonie abweichende Empfehlungen:

  • Für Diabetiker mit zu hohem Blutdruck gelten Blutdruckwerte unter 140 zu 85 als erstrebenswert.
  • Wer geschädigte Nieren und gleichzeitig zu viel Eiweiß im Urin hat (Proteinurie ≥ 300 mg/d), bei dem sollte der obere (systolische) Blutdruckwert unter 130 liegen.
  • Für gebrechliche ältere Menschen und ab einem Alter von 80 Jahren sind eher Werte zwischen 140 und 150 für den oberen (systolischen) Blutdruck empfehlenswert.

Welche Mittel geeignet sind, um den Bluthochdruck zu senken, ist individuell unterschiedlich. Die Therapie stützt sich vor allem auf allgemeine Maßnahmen – wie Stressabbau oder eine Änderung der Lebensgewohnheiten. Zudem kommen gegen Hypertonie häufig auch blutdrucksenkende Medikamente zum Einsatz.

Ist die direkte Ursache für den Bluthochdruck bekannt (sog. sekundäre Hypertonie), richtet sich die Behandlung nach dem jeweiligen Auslöser.

Entscheidend für die erfolgreiche Behandlung von Bluthochdruck ist, dass Sie selbst dazu beitragen! Daher haben Hypertoniker die Möglichkeit, sich in speziellen Schulungsprogrammen über den Umgang mit der Hypertonie und über Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

Allgemeine Maßnahmen: Blutdruck natürlich senken – ohne Medikamente

Bei Bluthochdruck ist ein gesunder Lebensstil – dazu gehören gesunde Ernährung, viel Bewegung und Anti-Stress-Maßnahmen – unverzichtbare Grundlage der Therapie. Denn diese allgemeinen Maßnahmen können einer Hypertonie nicht nur sicher und wirkungsvoll vorbeugen, sondern auch

  • bei bestehendem Bluthochdruck den Blutdruck senken,
  • bei leichtem Bluthochdruck den Einsatz blutdrucksenkender Medikamente hinauszögern oder ganz vermeiden und
  • helfen, andere Risikofaktoren oder Erkrankungen besser in den Griff zu bekommen.

Ist Ihr Blutdruck nur leicht erhöht (sog. Hypertonie Grad 1), kann es zur Behandlung schon ausreichen, Ihren Lebensstil zu ändern: Das kann einen nicht allzu starker Bluthochdruck oft so weit senken, dass man ohne Medikamente auskommt!

Und auch bei stärkerem und medikamentös behandeltem Bluthochdruck kann ein veränderter Lebensstil den Blutdruck zusätzlich senken, sodass gute Chancen bestehen, dass Sie die Dosis der Medikamente verringern können. Das führt wiederum dazu, dass Sie weniger Nebenwirkungen haben und die Arzneien besser vertragen.

Wenn hoher Blutdruck in Ihrer Familie gehäuft vorkommt, Sie aber (noch) nicht betroffen sind, können Sie mit einer gesunden Lebensführung zudem ein Auftreten der Hypertonie verzögern.

Es lohnt sich also in jedem Fall, bei Bluthochdruck auf einen gesunden Lebensstil zu achten! Das bedeutet vor allem, dass Sie:

  • sich salzarm ernähren,
  • sich ausreichend bewegen,
  • eventuell vorhandenes Übergewicht abbauen,
  • keinen oder nur wenig Alkohol trinken,
  • aufs Rauchen verzichten oder es zumindest einschränken und
  • Stress verringern.

Ernährung bei Bluthochdruck

Die richtige Ernährung kann bei Bluthochdruck viel bewirken. Bei der Ernährung sollten Hypertoniker vor allem auf die Zufuhr von Kochsalz achten. Die meisten Menschen in Deutschland nehmen täglich etwa 12 bis 15 Gramm Kochsalz zu sich, was deutlich zu viel ist.

Nahezu alle Menschen, bei denen zu hoher Blutdruck besteht, profitieren von einem eingeschränkten Salzkonsum – egal, was hinter ihrem Bluthochdruck steckt. Wer seine Salzzufuhr auf höchstens 4 bis 6 Gramm pro Tag beschränkt, kann seinen Blutdruck natürlich senken und so den Bluthochdruck positiv beeinflussen.

Bei jedem zweiten Menschen mit Bluthochdruck senkt eine salzarme Ernährung die Blutdruckwerte um etwa 10 bis 15 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg). Diese Menschen gelten als salzempfindlich. Verringern sie die Kochsalzmenge noch weiter – auf etwa 3 Gramm Kochsalz pro Tag –, führt dies sogar zu einer ausgeprägten Blutdrucksenkung.

Zudem hilft es allgemein gegen Bluthochdruck, die Ernährung umzustellen. Empfehlenswert bei Hypertonie ist frische, kochsalzarme und individuell zubereitete Nahrung. Fertigprodukte und viele Wurst- und Käsewaren sind oft stärker gesalzen und daher besser zu meiden, wenn der Blutdruck zu hoch ist.

Stattdessen sind bei Bluthochdruck blutdrucksenkende Lebensmittel empfehlenswert: Wer zum Beispiel viel Obst und Gemüse zu sich nimmt, kann seinen Blutdruck natürlich senken. Auch durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren in Fisch- und Pflanzenölen kann ein zu hoher Blutdruck sinken – ebenso wie die Cholesterinwerte: Cholesterin ist einer der Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Körperliche Aktivität

Gegen Bluthochdruck ist außerdem ausreichende körperliche Aktivität empfehlenswert. Sport und Bewegung wirken sich gleich mehrfach positiv aus:

  • Wer regelmäßig ins Schwitzen kommt, kann Stress leichter abbauen.
  • Die Bewegung regt den Stoffwechsel an, sodass Sie zum Beispiel auch mehr Kalorien verbrennen.
  • Sport hat einen günstigen Einfluss auf die Blutfettwerte.

Alle Menschen mit Hypertonie profitieren von einem regelmäßigen körperlichen Training – besonders solche, die sich vorher nicht oder nur ungenügend sportlich betätigt haben. Eine Trainingsfrequenz von etwa 30 Minuten an drei Tagen in der Woche ist mindestens nötig, um eine blutdrucksenkende Wirkung zu erzielen. Das Belastungsmaß ist individuell unterschiedlich. Allerdings ist nicht jeder Sport zur Therapie von Bluthochdruck geeignet – empfehlenswert sind vor allem Ausdauersportarten wie:

Kraft- und Hochleistungssportarten sind bei Bluthochdruck dagegen nicht empfehlenswert.

Abau von Übergewicht

Zudem empfiehlt es sich bei Bluthochdruck, Übergewicht abzubauen. Wer ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen hat und ein wenig abnimmt, tut seinem Blutdruck einen Gefallen: Pro verlorenem Kilogramm Gewicht sinkt der Blutdruck um durchschnittlich zwei Millimeter Quecksilbersäule (mmHg). Vor allem wenn in Ihrer Familie Hypertonie gehäuft vorkommt, ist es wichtig, Übergewicht rechtzeitig entgegenzuwirken. Kinder, deren hoher Blutdruck mit Übergewicht in Verbindung steht, erreichen durch regelmäßigen Sport und gesunde Ernährung oft mehr als durch Medikamente.

Alkohol- und Rauchverzicht

Bei Bluthochdruck wirkt sich der richtige Umgang mit Alkohol und Rauchen positiv aus. Darum empfiehlt es sich für Menschen mit Hypertonie, den Alkoholkonsum stark einzuschränken oder am besten ganz auf Alkohol zu verzichten. Allgemein gilt:

  • an einem Tag nicht mehr als 20 Gramm Alkohol zu sich nehmen (zum Vergleich: Ein Glas zwölfprozentiger Rotwein enthält etwa 12 Gramm Alkohol, ein viertel Liter Bier etwa 10 Gramm Alkohol) und
  • auf täglichen Alkoholkonsum verzichten, um das Risiko einer Abhängigkeit zu verringern.

Bleiben Sie an mindestens zwei bis drei Tagen in der Woche alkoholfrei!

Außerdem gilt im Allgemeinen und speziell bei Bluthochdruck: Wer Herz-Kreislauf-, Atemwegs- und Krebserkrankungen vorbeugen möchte, sollte auf das Rauchen verzichten – auch wenn die Zigaretten für viele Menschen zum Leben dazugehören.

Stressabbau

Zur Behandlung von Bluthochdruck kann auch Stressabbau beitragen: Wer Stress beruflich und privat gut bewältigen kann, beeinflusst seine Hypertonie günstig. Mit Entspannungstechniken (z.B. progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Atemübungen) können Sie Ihren Blutdruck zusätzlich senken – dies gilt besonders, wenn Ihr hoher Blutdruck teils auf seelische Faktoren zurückzuführen ist.

Blutdrucksenkende Medikamente (Blutdrucksenker)

Um Bluthochdruck zu senken, sind blutdrucksenkende Medikamente (sog. Blutdrucksenker) oft unverzichtbar. Denn nicht immer reichen allgemeine Maßnahmen alleine aus, um einen erhöhten Blutdruck ausreichend und dauerhaft zu senken.

Gegen Bluthochdruck stehen blutdrucksenkende Mittel aus verschiedenen Wirkstoffklassen zur Verfügung. All diese Blutdrucksenker helfen ähnlich gut gegen Hypertonie – sowohl zu Behandlungsbeginn als auch auf Dauer.

Trotzdem erhalten Sie bei Bluthochdruck eine individuell angepasste Therapie: Denn die einzelnen Medikamente haben unterschiedliche Wirkungen, Neben- und Wechselwirkungen. Darum ist nicht jedes blutdrucksenkende Mittel für jeden gleichermaßen geeignet oder verträglich. Zu den Standardmedikamenten gegen Hypertonie zählen:

  • Diuretika: Diese Medikamente wirken entwässernd. Sie sorgen dafür, dass der Körper über die Nieren verstärkt Wasser und Salze ausscheidet. Die Blutgefäße sind dadurch weniger stark mit Flüssigkeit gefüllt – der Druck in den Gefäßen sinkt. Zu den Diuretika gehören:
  • Betablocker: Diese Mittel verlangsamen den Herzschlag, sodass der Blutdruck sinkt. Zudem schirmen sie das Herz gegen Stresshormone ab. Bei Asthma und sehr langsamem Herzschlag dürfen Sie Betablocker nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und einer Risikoabschätzung einnehmen. Zu den Betablockern gehören zum Beispiel die Wirkstoffe:
  • ACE-Hemmer: Diese Medikamente hemmen die Wirkung des Proteins ACE. ACE ist an der Herstellung des Hormons Angiotensin-II beteiligt, das den Blutdruck erhöht. Ist ACE blockiert, sinkt somit auch der Blutdruck. Beispiele sind die Wirkstoffe:
  • Calciumantagonisten (bzw. Calciumkanalblocker): Diese Mittel verringern die Wirkung von Calcium. Calcium führt zu einer erhöhten Spannung der Blutgefäße. Ist der Calciumkanal an den Gefäßen blockiert, weiten sich die Blutgefäße wieder. Beispiele sind die Wirkstoffe:
  • Angiotensin-II-Rezeptorblocker (bzw. AT1-Rezeptor-Antagonisten oder Sartane): Diese Medikamente blockieren die Rezeptoren des blutdrucksteigernden Hormons Angiotensin-II. Beispiele sind die Wirkstoffe:

Um Bluthochdruck durch Medikamente zu behandeln, stehen drei Therapiestrategien zur Auswahl:

  • Stufentherapie: Zunächst erhalten Sie gegen den hohen Blutdruck ein blutdrucksenkendes Medikament; bei unzureichender Wirkung kann der Arzt Ihnen einen weiteren Blutdrucksenker verabreichen.
  • Kombinationstherapie: Ab Therapiebeginn erhalten Sie bestimmte niedrig dosierte Kombinationspräparate.
  • Sequenzielle Monotherapie: Hat ein Medikament nicht die gewünschte Wirkung erzielt, tauscht der Arzt dieses gegen ein anderes blutdrucksenkendes Mittel ein, bis Ihr Blutdruck deutlich sinkt.

Ein sehr hoher Blutdruck, Begleiterkrankungen oder Organschäden erfordern eine Kombinationstherapie. Dabei kommen gegen den Bluthochdruck zwei blutdrucksenkende Medikamente gleichzeitig zum Einsatz – in Form eines vorgegebenen Kombinationspräparats und in möglichst niedriger Dosierung.

Wenn diese Behandlung die Hypertonie auf Dauer nur unzureichend beeinflusst, ist es möglich, die Dosis zu steigern oder eine Dreifachkombination (z.B. Diuretikum mit ACE-Hemmer und Calcium-Antagonist) einzusetzen. Ihre vollständige Wirkung entfalten die Blutdrucksenker innerhalb von zwei bis sechs Wochen.

Solange Sie Blutdrucksenker einnehmen, ist es notwendig, den Blutdruck viertel- bis halbjährlich kontrollieren zu lassen.

Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck): Verlauf

Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck) verläuft meist jahre- bis jahrzehntelang beschwerdefrei. Allerdings steigt mit der Höhe der Blutdruckwerte die Wahrscheinlichkeit, eine Folgeerkrankung zu entwickeln. Die Prognose hängt also in hohem Maß von einer frühzeitigen Behandlung ab.

Besteht der Bluthochdruck unbehandelt weiter, kann er im weiteren Verlauf Herz, Blutgefäße, Gehirn, Augen und Nieren schädigen. Ohne Behandlung ist also damit zu rechnen, dass die Hypertonie schwerwiegende Folgen hat. Viele Betroffene sterben an den Komplikationen, die ein zu hoher Blutdruck auf Dauer mit sich bringt:

  • die Hälfte stirbt an den Folgen einer koronaren Herzerkrankung (Herzinfarkt),
  • ein Drittel an Durchblutungsstörungen im Gehirn (Schlaganfall) und
  • bis zu 15 Prozent an Nierenversagen.

Komplikationen

Ein unbehandelter oder unzureichend behandelter Bluthochdruck kann verschiedene Komplikationen hervorrufen. Betroffen sind in erster Linie das Herz- und Gefäßsystem, die Gehirndurchblutung sowie die Nieren. Zudem treten andere Krankheiten wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) häufig in Kombination mit Hypertonie auf.

Herz- und Gefäßsystem

Dass ein Bluthochdruck häufig Komplikationen im Herz- und Gefäßsystem verursacht, liegt daran, dass ein zu hoher Blutdruck eine ständige Druckbelastung im Herz-Kreislauf-System bedeutet. Dadurch vergrößert sich die linke Herzkammer, was zu einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) führen kann.

Zudem fördert Bluthochdruck die Arterienverkalkung (Arteriosklerose) in den Herzkranzgefäßen und in anderen Körperregionen. Damit gilt hoher Blutdruck als Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit, bei der die Herzkranzgefäße verengt sind. Die Arteriosklerose kann in den Beinen zu Durchblutungsstörungen führen. Weitere mögliche Folgen von Hypertonie sind Angina pectoris oder ein Herzinfarkt.

Bluthochdruck bedeutet auch ein erhöhtes Risiko für ein sogenanntes Aortenaneurysma: Dabei weitet sich die Hauptschlagader und kann im weiteren Verlauf reißen, was zu einer lebensbedrohlichen Blutung führt.

Gehirn

Bei Bluthochdruck ebenfalls häufig von Komplikationen betroffen ist das Gehirn, denn: Hoher Blutdruck ist der größte Risikofaktor für einen Schlaganfall. Bis zu 70 Prozent aller Schlaganfälle bei Menschen im Alter von über 65 Jahren treten infolge einer Hypertonie auf.

Nieren

Die bei Bluthochdruck möglichen Komplikationen der Nieren reichen von Nierenerkrankungen (Schrumpfniere) bis hin zum Nierenversagen (Niereninsuffizienz). Zu hoher Blutdruck ist die häufigste Ursache für ein voranschreitendes chronisches Nierenversagen: Bluthochdruck schädigt die kleinen Gefäße in der Niere, sodass funktionsfähige Nierenareale absterben. Die Gesamtfunktion der Niere lässt nach – bis zum akuten Nierenversagen. Nierenschäden durch Hypertonie sind der dritthäufigste Grund, warum Menschen eine Dialyse (Blutwäsche) benötigen.

Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck): Vorbeugen

Wenn Sie einem Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck) vorbeugen oder schon erhöhte Blutdruckwerte senken möchten, lautet die gute Nachricht: Gegen Bluthochdruck hilft vieles, was Sie selbst tun können. So kann die Änderung des Lebensstils entscheidend dazu beitragen, dass Ihr Blutdruck wieder sinkt – oder dass der Blutdruck gar nicht erst zu hoch wird.

Mit regelmäßiger Bewegung, gesunder Ernährung, Stressabbau und einem normalen Gewicht können Sie Ihrem Blutdruck etwas Gutes tun und die Werte dauerhaft im Normalbereich halten.

Wenn Sie bereits blutdrucksenkende Mittel gegen Ihren Bluthochdruck einnehmen, empfiehlt es sich, die individuelle Behandlung einzuhalten, um dauerhaft stabile Blutdruckwerte zu erreichen.

Achtung, Eltern: Sogar gesunde Kinder, die Zigarettenqualm ausgesetzt sind, haben schon im Vorschulalter ein erhöhtes Risiko, durch das Passivrauchen einen Bluthochdruck zu entwickeln. Darum sollten Sie auf keinen Fall in der Nähe von Kindern rauchen!

Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck): Weitere Informationen

ICD-10-Diagnoseschlüssel:

Hier finden Sie den passenden ICD-10-Code zu "Bluthochdruck (Hypertonie, hoher Blutdruck)":

Onmeda-Lesetipps:

Arzneimittelinformationen zu Bluthochdruck
Blutdruck
Blutdruck messen
Bluthochdruck senken
Bluthochdruck und Ernährung
Bluthochdruck vorbeugen mit Sport
Herzinfarkt
Schlaganfall

Linktipps:

Deutsche Hochdruckliga e.V. (DHL)
Vielfältige Fach- und Patienteninformationen bietet die DHL, u.a. die Leitlinien zur Behandlung des Bluthochdrucks, Patientenempfehlungen, Terminangaben zu Arzt-Patienten-Seminaren und ein Verzeichnis der bundesweiten Selbsthilfegruppen

Buchtipps:

Bluthochdruck senken ohne Medikamente

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214 Seiten Trias 2010

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buch_braumann_bewegungstherapie.jpg Klaus-Michael Braumann (Herausgeber), Niklas Stiller (Herausgeber)

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Naturheilverfahren: wissenschaftlich fundiert - praktisch orientiert Bewegungstherapie: wie wirkt sie und bei welchen Erkrankungen sie gezielt eingesetzt werden kann Es ist erwiesen, dass Bewegung die physiologischen Prozesse des Körpers beeinflussen, den kranken wie den gesunden. Lesen Sie wie Bewegungstherapie auf den Körper wirkt und bei welchen Erkrankungen Sport gezielt eingesetzt werden kann und muss. Wie können adipöse Kinder zur Bewegung animiert werden? Welche Sportart ist für Diabetiker geeignet? Hat Bewegung Auswirkung auf Blutdruck?

Quellen:

Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2017

Bluthochdruck: Das sollten Betroffene wissen. Online-Informationen der Deutschen Herzstiftung e.V.: www.herzstiftung.de (Abrufdatum: 3.5.2017)

Bluthochdruck. Online-Informationen des Berufsverbands Deutscher Internisten e.V. (Hrsg.): www.internisten-im-netz.de (Abrufdatum: 26.4.2017)

Arterielle Hypertonie. Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: 6.4.2017)

Bluthochdruck wirksam bekämpfen. Online-Informationen der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL: www.hochdruckliga.de (Stand: 4.11.2015)

Bluthochdruck. Online-Informationen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): www.gesundheitsinformation.de (Stand: 1.7.2015)

Hahn, J.-M.: Checkliste Innere Medizin. Thieme, Stuttgart 2013

Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie e.V. (DGPK): Arterielle Hypertonie im Kindes- und Jugendalter. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 023/040 (Stand: 31.8.2013)

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V., Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL (Hrsg.): Leitlinien für das Management der arteriellen Hypertonie. Börm Bruckmeier, Grünwald 2013

WHO/ISH-Guidelines-Subcommittee: 1999 World Health Organization-International Society of Hypertension Guidelines for the Management of Hypertension. Guidelines Subcommittee. Journal of Hypertension, Vol. 17, pp. 151–183 (1999)

Alexander, K., et al: Thiemes Innere Medizin, TIM. Thieme, Stuttgart 1999

Stand: 3. Mai 2017

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