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Bluthochdruck (hoher Blutdruck, Hypertonie)Ergänzende UntersuchungenStand: 19. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Neben den Blutdruckmessungen kommen bei Bluthochdruck (hoher Blutdruck, Hypertonie) zur Diagnose ergänzende Untersuchungen zum Einsatz, denn: Die moderne Bluthochdruck-Diagnostik richtet sich – wie die Therapie – nicht allein nach den Blutdruckwerten. Sie berücksichtigt auch die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bereits bestehende Organschäden und Begleiterkrankungen. Zu den Risikofaktoren zählen vor allem:
Bei der Basisuntersuchung bestimmt der Arzt daher Fette (Lipide) und Zucker (Glukose) im Blut, ferner Mineralstoffe wie Kalium und die Nierenwerte (Kreatinin). Da Bluthochdruck die Niere schädigen kann beziehungsweise sie bei einem begleitenden Diabetes mellitus eventuell schon in ihrer Funktion beeinträchtigt ist, ist es ratsam, auch den Urin zu untersuchen. Folgende Verfahren können bei der Diagnose von Bluthochdruck die Blutuntersuchung und die Urinuntersuchung ergänzen, um bereits eingetretene Organveränderungen zu erkennen und Ursachen für eine sekundäre Hypertonie zu bestimmen:
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