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Forenexpertin: Dr. Anja Liekfeld
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BlindheitBlindheit: TherapieStand: 29. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei einer Blindheit hängt die Therapie von der für den Sehverlust verantwortlichen Ursache ab. In der Regel kann keine Behandlung erreichen, dass ein erblindendes oder erblindetes Auge wieder normal sehen kann – zumindest dann nicht, wenn die Netzhaut oder der Sehnerv erkrankt sind. Bei erblichen Augenerkrankungen, die mit einer Netzhautdegeneration einhergehen (z.B. Retinopathia pigmentosa), kann möglicherweise eine Dauertherapie mit Vitamin A die fortschreitende Erblindung verlangsamen. Voraussetzung hierfür ist, dass bei Ihnen zu Beginn der Behandlung noch eine hilfreiche Sehleistung vorliegt. Auch durch eine neue Gentherapie ließen sich in jüngster Zeit bei der leberschen kongenitalen Amaurose (Leber's congenital amaurosis, LCA) und der Retinopathia pigmentosa erste Erfolge im Hinblick auf eine verbesserte Sehleistung erzielen. Bei einigen Fällen von Blindheit, die durch ein unvermittelt auftretendes Geschehen entstehen, ist eine Therapie ebenfalls bedingt möglich. Hat beispielsweise ein Gefäßverschluss zur Erblindung geführt, können durchblutungsfördernde Maßnahmen oder eine Lysetherapie gelegentlich das Sehvermögen verbessern. Dabei ist es jedoch wichtig, frühzeitig mit der Therapie zu beginnen. Weiterlesen: Blindheit: Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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