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BlasensteineStand: 14. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Blasensteine sind Harnsteine (Urolithiasis), die sich in der Niere bilden und in der Harnblase ablagern. Harnsteine werden nach ihrer chemischen Zusammensetzung, Lage, Ursache oder ihrem Aussehen auf dem Röntgenbild eingeteilt. Die meisten Harnsteine bestehen aus Kalziumoxalat. Die möglichen Ursachen von Blasensteinen sind vielfältig. Sie können zum Beispiel dann entstehen, wenn Betroffene vermehrt Substanzen ausscheiden, die begünstigen, dass Blasensteine entstehen oder wenn der Harn weniger von den Stoffen enthält, die Blasensteinen vorbeugen. Zusätzlich können bestimmte Risikofaktoren wie eine sehr eiweißreiche Ernährung dazu beitragen, dass sich bei einer entsprechenden Veranlagung Blasensteine bilden. Als Symptome können eine sogenannte Stakkatomiktion (Wasserlassen mit wiederholtem Abbruch des Harnstrahls), Schmerzen beim Wasserlassen und Blut im Urin auftreten. Der Arzt stellt Blasensteine in der Regel mithilfe verschiedener Diagnose-Verfahren fest. Dabei spielen vor allem Blut- und Urinuntersuchungen eine Rolle. Bildgebende Verfahren wie eine Ultraschalluntersuchung zeigen die Lage und Größe der Blasensteine. Eine Röntgenuntersuchung gibt erste Hinweise auf die chemische Zusammensetzung der Harnsteine. In den meisten Fällen ist bei Blasensteinen keine besondere Therapie notwendig, da sie von selbst mit dem Urin ausgeschieden werden. Verschiedene Medikamente können dies unterstützen und die dabei auftretenden Schmerzen lindern. Müssen die Blasensteine entfernt werden, wendet der Arzt dazu meistens die sogenannte extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) an, bei der Stoßwellen die Harnsteine von außen zertrümmern. Mit ausreichend Bewegung und einer gesunden Ernährung kann man Blasensteinen vorbeugen. Dazu gehört zum Beispiel, Lebensmittel zu meiden, die sehr viel Oxalsäure oder bestimmte Eiweiße – die sogenannten Purine – enthalten. Wer bereits einmal Blasensteine hatte, bekommt allerdings trotz einer erfolgreichen Therapie relativ häufig neue Harnsteine (sog. Rezidive). Weiterlesen: Blasensteine: Definition Das könnte Sie auch interessieren
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