Blasensteine: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Januar 2015)

Blasensteine stellt der Arzt durch verschiedene Diagnose-Verfahren fest. Zu Beginn befragt er den Betroffenen nach den Beschwerden:

  • Haben Sie Schmerzen?
  • Wo genau und in welcher Situation schmerzt es?
  • Hatten Sie in der Vergangenheit bereits einmal Harnsteine (Urolithiasis)?

Anschließend folgen eine körperliche Untersuchung und einige Blut- und Urinuntersuchungen.

Blasensteine kann der Arzt auch durch bildgebende Diagnose-Verfahren erkennen. Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen dienen vor allem dazu, die Lage und Größe der Blasensteine festzustellen. Das Röntgenbild gibt außerdem Hinweise auf die chemische Zusammensetzung der Harnsteine. Selten können auch Blasentumoren oberflächlich verkalken und so im Ultraschall als Steine erscheinen. Allerdings verändern diese Verkalkungen nicht ihre Position, wenn sich der Patient bewegt – Blasensteine liegen frei in der Blase und bewegen sich daher mit. So kann der Arzt meist zwischen Blasensteinen und verkalkten Blasentumoren unterscheiden.

Blasensteine erkennt der Arzt auch mithilfe einer Blasenspiegelung. Zur Diagnose schaut er dabei mit einem Endoskop über die Harnröhre in die Blase hinein. Oft kann er kleine Blasensteine schon im Rahmen dieser Blasenspiegelung entfernen.


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