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Schistosomiasis (Bilharziose)

Schistosomiasis (Bilharziose): Diagnose

Stand: 18. August 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei der Schistosomiasis (Bilharziose) erfolgt die Diagnose durch den Nachweis der Parasiteneier. Der Verdacht auf eine mögliche Schistosomiasis ergibt sich aus Hautveränderungen – verbunden mit der Information, dass die Betroffenen zuvor Gebiete bereist haben, in denen die Erreger (Pärchenegel bzw. Schistosomen) verbreitet sind, und dort sogar mit Binnengewässern in Kontakt kamen.

Zur sicheren Diagnose der Schistosomiasis sollten mehrere Versuche, die Eier der Erreger nachzuweisen, erfolgen. Aufgrund der Zeit zwischen dem Eindringen der Erregerlarven und dem Auftreten der ersten Eier (Präpatenzzeit) gelingt der Nachweis frühestens vier bis zehn Wochen nach Aufnahme der Erreger. Die Eier sind sowohl im Stuhl als auch im Urin nachweisbar.

Außerdem kann eine Blutprobe zur Diagnose beitragen: Darin lassen sich bei einer Schistosomiasis spezifische Antikörper nachweisen. Zusätzlich ist es möglich, Schleimhautproben aus Darm und Blase oder auch Leberproben mikroskopisch zu untersuchen. Auch radiologische sowie endoskopische Verfahren können diagnostisch wertvolle Hinweise liefern.

Weiterlesen: Schistosomiasis (Bilharziose): Therapie

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