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Bettnässen (Enuresis)

Stand: 31. Januar 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Von Bettnässen (Enuresis) als Krankheit spricht man, wenn ein Kind in einem Alter von fünf Jahren oder älter noch regelmäßig einnässt.

Junges Mädchen schläft mit Teddybär im Arm.

Es handelt sich beim Bettnässen um eine der häufigsten Störungen im Kindsalter, von der etwa zehn Prozent der Siebenjährigen und noch ein bis zwei Prozent der Jugendlichen betroffen sind. Bettnässen kann viele Ursachen haben, daher sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, um die Gründe für die Enuresis herauszufinden.

Die häufigste Form von Bettnässen ist das primäre nächtliche Einnässen (primäre Enuresis nocturna). Dieses wird als eine unkomplizierte Entwicklungsverzögerung betrachtet. Bei der sekundären Enuresis nocturna und dem Einnässen am Tag (Enuresis diurna) sind oft seelische Ursachen zu finden, wobei das Einnässen als Zeichen einer unbewussten Verunsicherung des Kinds gedeutet werden kann.

Die Behandlung des Bettnässens richtet sich nach der Ursache der Störung. Die meisten Fälle von Bettnässen können mit einer ausführlichen Beratung, einer apparativen Verhaltenstherapie oder auch einer Pharmakotherapie erfolgreich behandelt werden.

Weiterlesen: Bettnässen (Enuresis): Definition

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