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Bauchspeicheldrüsen­krebs (Pankreaskarzinom): Verlauf

Veröffentlicht von: Carolin Grob (28. Januar 2014)

Früh erkennen

Je früher der Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) entdeckt und entfernt wird, desto günstiger sind Verlauf und Lebenserwartung (Prognose). Bei circa 15 Prozent der Betroffenen können die behandelnden Ärzte versuchen, die Erkrankung mittels Operation zu heilen. Wurde der Tumor bei der Operation komplett entfernt, und war er darüber hinaus nicht größer als zwei Zentimeter, dann überleben etwa 40 Prozent der Betroffenen ein Pankreaskarzinom länger als fünf Jahre.

Die Prognose von Bauchspeicheldrüsenkrebs hängt stark vom Stadium ab: Je weiter fortgeschritten der Bauchspeicheldrüsenkrebs, desto ungünstiger die Lebenserwartung.

Beschwerden im Blick

Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs kontrolliert der Arzt nach der Operation in Nachsorgeuntersuchungen, ob der Tumor wieder aufgetreten ist (Rezidiv). Diese Untersuchungen finden in der Regel alle paar Monate statt. Grundsätzlich orientieren sich die Nachsorgeuntersuchungen jedoch an den vorliegenden Beschwerden. Die regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen dienen auch dazu, mögliche Folgen einer Operation optimal behandeln zu können und um bei einem Diabetes mellitus die Medikamente richtig einzustellen und die nicht mehr von der Bauchspeicheldrüse hergestellten Verdauungsenzyme medikamentös zu ersetzen.

Ziel der Nachsorge sollte darüber hinaus sein, den Betroffenen auch bei den durch die Erkrankung möglicherweise entstandenen psychischen und sozialen Problemen helfend zur Seite zu stehen.

Rehabilitation

Nach einer Bauchspeicheldrüsenkrebs-Operation können Betroffene eine stationäre Rehabilitation in besonders erfahrenen Tumornachsorgekliniken antreten.



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