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Bauchspeicheldrüsen­krebs (Pankreaskarzinom): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (04. Juli 2016)

Früh erkennen

Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) früh zu erkennen ist entscheidend für die Prognose: Nur wenn es gelingt, den Tumor rechtzeitig zu entfernen, besteht eine Chance auf Heilung. Wenn der Pankreastumor nicht größer als zwei Zentimeter ist und sich vollständig herausschneiden lässt, dann überleben etwa 40 Prozent der Betroffenen länger als fünf Jahre. Oft bleibt die Krebserkrankung jedoch lange unentdeckt, sodass eine Operation nur in etwa 15 Prozent der Fälle noch möglich ist.

Je weniger fortgeschritten der Bauchspeicheldrüsenkrebs, desto höher die Lebenserwartung.

Nachsorge: Beschwerden im Blick

Auch bei einem erfolgreich operierten Bauchspeicheldrüsenkrebs sind im weiteren Verlauf Nachsorgeuntersuchungen wichtig, um zu kontrollieren, ob der Tumor wieder aufgetreten ist (d.h. ob ein Rezidiv entstanden ist). Diese Untersuchungen finden in der Regel alle paar Monate statt. Grundsätzlich orientiert sich die Nachsorge beim Pankreaskarzinom jedoch an den vorliegenden Symptomen: Wer nach der Operation Beschwerden verspürt, sollte sie schnellstmöglich abklären lassen.

Die regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen beim Bauchspeicheldrüsenkrebs dienen auch dazu, mögliche Folgen der Operation optimal behandeln zu können, bei einem Diabetes mellitus die Medikamente richtig einzustellen und die nicht mehr von der Bauchspeicheldrüse hergestellten Verdauungsenzyme medikamentös zu ersetzen. Zudem sollte die Nachsorge darauf abzielen, den Betroffenen auch bei psychischen und sozialen Problemen, welche die Diagnose Pankreaskarzinom mit sich bringen kann, helfend zur Seite zu stehen.

Rehabilitation

Wer sich wegen Bauchspeicheldrüsenkrebs einer Operation unterzieht, kann im Anschluss daran eine stationäre Rehabilitation in besonders erfahrenen Tumornachsorgekliniken antreten.



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