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Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom)

Whipple-Operation

Stand: 27. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Eine gängige Operationstechnik, die beim Pankreaskopfkarzinom zum Einsatz kommt, heißt Whipple-Operation (Fachbegriff: partielle Duodenopankreatektomie). Sie kann in zwei Varianten erfolgen, die sich darin unterscheiden, ob der Operateur auch den Magen teilweise entfernt oder nicht. Bei dieser Operation entnimmt der Chirurg neben einem Teil der Bauchspeicheldrüse unter anderem auch den Zwölffingerdarm. Da sich dieser direkt an den Magen anschließt und die Mündung für den Gallen- und den Bauchspeicheldrüsengang enthält, muss der Chirurg einen weiter abwärts gelegenen Teil des Dünndarms mit dem Magen und dem Rest der Bauchspeicheldrüse und des Gallengangs verbinden. Dies gewährleistet, dass weiterhin ein Transport des Nahrungsbreis sowie der Abfluss der Galle und des Verdauungssaftes der Bauchspeicheldrüse erfolgen.

Liegt das Pankreaskarzinom im linken Teil des Organs, also im Schwanzbereich, entfernt der Chirurg in der Regel auch nur diesen Teil sowie in manchen Fällen die benachbarte Milz: Sogenannte Linksresektion des Pankreas.

Weiterlesen: Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom): Therapie – Chemotherapie

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