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Bauchspeicheldrüsen­krebs (Pankreaskarzinom): Endoskopischer Ultraschall

Veröffentlicht von: Dr. med. Fabian Weiland (28. Januar 2014)

Eine Endosonographie (endoskopische Ultraschalluntersuchung) kann helfen, auch kleine Tumoren der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskarzinom) zu erkennen. Zudem ermöglicht sie, vor einer geplanten Operation herauszufinden, wie weit sich der Tumor bereits ausgebreitet hat. Bei Bedarf kann der Arzt eine Gewebeprobe entnehmen (Biopsie).

Das Endoskop (schlauchförmiges Untersuchungsinstrument) ist mit einem Ultraschallkopf ausgerüstet und wird über Mund und Speiseröhre in den Magen oder Zwölffingerdarm vorgeschoben. Der Arzt kann dann die Bauchspeicheldrüse sowie weitere Organe und Gefäße mittels Ultraschall "von innen heraus" untersuchen.

Röntgenuntersuchung

Um die Ausbreitung des Tumors und einen möglichen Befall der Lungen mit Metastasen beurteilen zu können, fertigen die behandelnden Ärzte bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs stets eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbs an.

Biopsie (Gewebeprobe)

Liegt der Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs vor und ist der Patient in einem Zustand, in dem eine Operation erfolgen kann, muss der Arzt in der Regel vor der Operation keine Gewebeprobe (Biopsie) entnehmen: Die Gewebeuntersuchung erfolgt während oder nach der Operation. Kann ein Patient nicht operiert werden, entnimmt der Arzt eine Gewebeprobe, um die Diagnose zu sichern.

Der Arzt erhält eine solche Gewebeprobe durch eine Computertomographie- oder Ultraschall-gesteuerte Punktion der Bauchspeicheldrüse oder einer Absiedlung des Tumors (Metastase). Alternativ ist je nach Lage des Tumors eine kontrollierte Gewebeentnahme, die durch die Endosonographie unterstützt wird, möglich und sinnvoll.

Bauchspiegelung (Laparoskopie)

In einigen Fällen kann es notwendig sein, die Ausdehnung des Bauchspeicheldrüsenkrebses mithilfe einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) genau zu beurteilen. Dabei führt der Arzt über kleine Einschnitte in der Bauchdecke ein flexibles optisches Instrument ein (Endoskop) – der Eingriff geschieht in Vollnarkose.

Die Kamera des Endoskops überträgt die Bilder aus dem Bauchraum auf einen Monitor. Je nach Befund entscheidet sich der Arzt für eine Operation oder er leitet eine andere Therapie ein. All diese Optionen bespricht er vor dem Eingriff mit dem Patienten.

Positronen-Emissions-Tomographie (PET)

Eine weitere Untersuchungsmethode ist die Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Sie stellt mithilfe eines radioaktiv markierten Stoffs Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper dar. Da Tumorzellen einen besonders hohen Stoffwechsel haben, ist die PET gut geeignet, um Metastasen (auch sehr kleine) sichtbar zu machen.






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